Sonntag, Februar 25, 2007
Ab sofort dann bitte weiterlesen ueber den Las Vegas Link
Also da ich ja nicht mehr in Neuseeland bin, bitte jetzt weiterlesen ueber den bereits einige Mails vorher geposteten Link.
Samstag, Februar 24, 2007
Auckland und die Katastrophe
Eigentlich hatte ich ja einen guten Tag. Habe gegen 7:00 Uhr aus dem Hotel ausgecheckt und mein Gepaeck (dummerweise) in den Van gepackt. Bin dann mit dem Bus nach Downtown Auckland. Im Skytower bin ich auf ca. 220 m hoch, in einem Fahrstuhl der teilweise den Blick nach aussen gewaehrt waehrend der Fahrt. Einfach toller Ausblick. Danach war ich im Hafen, weil ich Haefen immer sehr interessant finde. Leider habe ich die passenden Abfahrten der Ausflugsschiffe verpasst. Die naechsten Termine waren alle zu spaet. Dann habe ich erstmal lecker Fisch im Hafen gegessen. Hmmm! Zurueck mit dem Bus zum Hotel und dann der Schock. Auto am Seitenfenster aufgebrochen und Reisetasche und Backpack und Rad weg. Gluecklicherweise aber nicht die Flugtickets, der Reisepass und die Kreditkarten. Kamera und Telefon sind auch noch da. Aber Klamotten, Laptop und Ipod sind weg :----)))). Auch die Geschenke fuer Beate und die Kinder sind weg. Und alle Ladeadapter. Arrrrrgggh. Da fallen die paar Klamotten nicht so ins Gewicht.
Schaden bestimmt so 4000 Euro und eine Gepaeckversicherung habe ich nicht abgeschlossen. Bin dann also noch zur Polizei und habe eine Diebstahlanzeige aufgegeben. Dann schnell den Wagen zurueck zur Rental Company (die Zeit wurde knapp) und jetzt bin ich am Flughafen.
Habe dann erstmal Beate angerufen, damit sie noch ein paar Klamotten zum Anziehen in Ihren Koffer packt. Jetzt harre ich der Dinge und hoffe, dass meine Stimmung allmaehlich wieder steigt.
Da der Laptop weg ist, muss ist sicherheitshalber auch wichtigen Passwoerter aendern.
Also wenn ich Beate in SFO sehe, wird meine Stimmung sicherlich wieder steigen.
Schaden bestimmt so 4000 Euro und eine Gepaeckversicherung habe ich nicht abgeschlossen. Bin dann also noch zur Polizei und habe eine Diebstahlanzeige aufgegeben. Dann schnell den Wagen zurueck zur Rental Company (die Zeit wurde knapp) und jetzt bin ich am Flughafen.
Habe dann erstmal Beate angerufen, damit sie noch ein paar Klamotten zum Anziehen in Ihren Koffer packt. Jetzt harre ich der Dinge und hoffe, dass meine Stimmung allmaehlich wieder steigt.
Da der Laptop weg ist, muss ist sicherheitshalber auch wichtigen Passwoerter aendern.
Also wenn ich Beate in SFO sehe, wird meine Stimmung sicherlich wieder steigen.
Freitag, Februar 23, 2007
Von Coromandel nach Auckland
Heute bin ich dann von Coromandel nach Auckland gefahren. In Thames war ich gegen 10 Uhr (für 50 Km wieder mehr als 1h) und habe dann dort nach einigem Suchen einen Fahrradshop gefunden, der wirklich einen super Service geboten hat. Gegen ein geringes Entgelt haben die Jungs mir dort mein Rad perfekt verpackt. Das Paket ist sogar ein ganzes Stückchen kleiner als mein selbst gepacktes. Da die Leute aber auch anderweitig beschäftigt waren, hat das ganzes dann bis 13:00 Uhr gedauert. Ich habe mir der Zeit die Stadt angeschaut. In der Shopping Mail habe ich lecker zu Mittag Sushi gegessen. Hmmm! Bin dann endlich mal wieder in richtig heftigen Verkehr gekommen. Ca. 50 Km vor Auckland war der SH1 dann endlich wie eine richtige Autobahn ausgebaut mit 2 Fahrtspuren und kreuzungsfrei ohne Ampeln. Irgendwie habe ich dann auch das Motel gefunden, dass ich bereits einen Tag vorher reserviert habe. Endlich gegen 15:30 war ich dann im Zimmer und habe erstmal den kompletten Van ausgeräumt. Die nicht mehr benötigten Lebensmittel sind im Müll gelandet. Dann musste ich die bisher im Camper verstreuten Sachen erstmal alle ausgebreitet und in die Reisetasche einsortiert. Sieht eigentlich gut aus und ich werde wohl alles wieder reinkriegen (trotz einiger zusätzlicher Teile). Mittlerweile haben wir 18:30 Uhr und ich lade nebenbei nochmals Fotos hoch. Da mein Flug Morgen erst um 20:00 Uhr geht und ich den Wagen erst um 16:30 abgeben muss, werde ich ziemlich früh in die Stadt fahren und sehen, was ich noch alles von Auckland zu sehen bekommen. Zumindest der Skytower ist aufjedenfall im Programm.
Coromandel
Jetzt also der vorletzte Tag. Bin heute in Coromandel geblieben. Vormittags um 10:15 Uhr bin ich mit der Driving Creek Railway gefahren. Das war wirklich sehr nett. Da hat sich ein Privatmensch richtig viel Arbeit gemacht und eine Schmalspurbahn in das Gebirge gebaut. Mit vielen kleinen Brücken, einigen Tunneln und insgesamt 5 Fahrtrichtungswechseln. Die Fahrt war absolut urig und führte durch dichten Dschungel sicherlich 200-300 Meter in die Höhe. Am Ziel hatte man eine wunderbare Aussicht auf Coromandel und die vielen kleinen Inseln. Obwohl die Strecke nur knapp 3 Km lang ist, waren wir ca. 1h unterwegs. Danach kurz zurück ins Campground und Nahrung zubereitet. Gegen 12:30 Uhr bin ich dann nach Papa Ora gefahren (natürlich mit dem Rad). Das liegt etwa 7 Km weiter nördlich. Allerdings gab es auf dem Weg dorthin einiges an größeren Bodenwellen zu überwinden (wie Lutz immer so schön auf die täglichen Begleitzettel geschrieben hat). Und so geriet ich doch ganz schön ins Schwitzen. Naja, nach soviel Faulenzerei tat das aber mal wieder gut. Dort angekommen habe ich mir ein Kajak gemietet und bin raus auf die See. Nach 45 Minuten Paddeln (da werden die Arme ganz schön schwer) habe ich dann einen wunderschönen Strand entdeckt und mich dort erstmal für einige Zeit niedergelassen. Hatte etwas zu Lesen mitgenommen und habe abwechselnd gebadet und gesonnt. Nach 3h hatte ich dann aber genug und bin zurück. Und die Bodenwellen waren auf dem Rückweg immer noch da :-) Nun ja auch das war dann geschafft und gegen 18 Uhr war ich wieder im Camp. Glücklicherweise hatte ich gestern genug für 3 Tage gekocht so dass heute nur noch die Mikrowelle arbeiten musste.
Morgen geht es dann langsam über Thames nach Auckland, wo ich mir nochmals ein Zimmer in einem Motel reserviert habe. Dann will ich erstmal mein Reisegepäck in einen passenden Zustand für den Flug nach SFO bringen. Und mit etwas Glück finde ich in Thames (immerhin eine Stadt mit 10.000 Einwohnern) auch einen Fahrradladen, der vielleicht einen alten Verpackungskarton für mich übrig hat.
Morgen geht es dann langsam über Thames nach Auckland, wo ich mir nochmals ein Zimmer in einem Motel reserviert habe. Dann will ich erstmal mein Reisegepäck in einen passenden Zustand für den Flug nach SFO bringen. Und mit etwas Glück finde ich in Thames (immerhin eine Stadt mit 10.000 Einwohnern) auch einen Fahrradladen, der vielleicht einen alten Verpackungskarton für mich übrig hat.
Von Waihi Beach nach Coromandel
Am Mittwoch bin ich gegen 8:00 Uhr vom Campground los und erstmal nur ein paar Meter zum nördlichen Strandende gefahren. Von dort habe ich erstmal eine schöne Wanderung an den Klippen entlang zur Orokawa Bay gemacht. Ein super Badespot. War dann gegen 9:30 zurück und bin nochmals ganz kurz in Waihi selbst gewesen. Dort ist am östlichen Standrand immer noch eine Goldmine in Betrieb. Der Betrieb wurde zwar zwischenzeitlich mal eingestellt, aber in den 70er Jahren wieder aufgenommen. Wirklich interessant, wie nah die Mine an der Stadt liegt. Dann bin ich aber los den SH 25 entlang nach Cook´s Beach (nennt sich so, weil hier wohl Captain Cook bei seiner Neuseeland Entdeckung zuerst an Land gegangen sein soll. Ein toller Strand erwartet mich und ich bade glaube erstmalig im Pazifik. Ein bisschen liege ich noch am Strand und lese. Gegen 13:30 Uhr fahre ich weiter nach Hahai Beach. Von der führt ein Weg an der Felsenküste entlang zum Cathedral Cove. Das ist ein Teil der Felsenküste, der sich vor lange Zeit durch Erosion von der Küste getrennt hat und nun als riesiger Felsklotz im Wasser liegt. Toll. Und wieder ein wunderbarer Strand. Noch schöner aber das Stückchen Strand an der Stingray Bay, denn hier lungern nicht so viele Touristen rum :-) Gegen 15:30 Uhr bin ich wieder am Ausgangspunkt und entschließe mich, nicht mehr zum Hot Water Beach zufahren (hier soll man bei Ebbe durch reinen Graben von Löchern in den Sand auf heiße Quellen stoßen). Der Weg von nur noch 60 Km bis nach Coromandel ist straßentechnisch eine Herausforderung. Es geht fast ausschließlich in Serpentinen aufwärts und wieder abwärts und nur kurz sind die Ebenen Abschnitte der Straße. Zeitweise ist die Strecke so steil, dass ich zur Bewältigung in den 2.ten Gang schalten muss. Also radtechnisch wäre die Strecke eine echte Herausforderung. Bin dann endlich gegen 17:15 Uhr in Coromandel und suche mir einen netten Campground. Als erstes ist jetzt kochen und dann Nahrungsaufnahme angesagt. Als Nachtisch gibt es Arnauds TimTams. Eine süchtig machende Schokoladenspezialität. Ich esse die halbe Packung auf. Dann noch etwas Zeitung lesen und mit Beate telefonieren und schwupps ist es schon Zeit, den Sonnenuntergang am Pazifik zu beobachten. Jetzt haben wir 21 Uhr und es ist schon fast dunkel.
Von Rotorua nach Waihi Beach
Wer hätte das gedacht, dass jetzt die Zeit in Neuseeland schon fast zu Ende geht. Habe heute Morgen in Rotorua erstmal von 9 - 10:30 Uhr im Internet Café verbracht und den neuesten Tratsch und frische Bilder hochgeladen. Danach bin ich dann ab nach Matamata. Die Fahrt hat ca. 1h gedauert und gegen 11:30 war ich also da. Jetzt werdet ihr euch fragen, was zum Teufel gibt es denn in Matamata zu sehen. Nun gut, von hier aus kann man einen Ausflug zu dem Filmset aus Herr der Ringe machen, der als Kulisse für das Dorf der Hobbits gedient hat. Viele Details kann man immer noch erkennen, auch wenn längst nicht mehr alle Hobbit Höhlen erhalten sind und auch z.B. die Mühle und die Brücke natürlich nicht mehr existieren. Aber anhand der angebrachten Bildtafeln konnte man doch sehr gut sehen, wie die Szene zu Zeiten des Drehs ausgesehen haben muss. Die Hobbit Höhlen waren übrigens allesamt nur Fassade, die Innenaufnahmen wurden alle in Wellington gemacht. Hey, ich habe doch glatt aus Bilbos Haus geschaut. In Matamata habe ich dann auch die hoffentlich letzten Einkäufe erledigt. Die ganze Gegend ist übrigens sehr durch Landwirtschaft geprägt (Schafe, Milchkühe, Pferdezucht) und vom Landschaftsbild ist das ganze leider nicht sonderlich aufregend. Bin dann gegen 16:30 in Waihi Beach. Ich schreibe erstmal ein paar Herr der Ringe Postkarten und dann gibt es was zu Essen. Um 19:30 gehe ich an den Strand und spaziere eine Weile im Pazifik rum. Habe ein Badetuch mit und lese noch ein bisschen in einem spanenden Roman. Dann telefoniere ich erstmal mit Beate, Nina. Jetzt ist es fast 21 Uhr und ich werde noch ein wenig weiterlesen.
Morgen soll es dann weitergehen nach Coromandel mit Abstechern zu den Chathedral Coves und zum Hot Water Beach.
Morgen soll es dann weitergehen nach Coromandel mit Abstechern zu den Chathedral Coves und zum Hot Water Beach.
Montag, Februar 19, 2007
Hinweise auf das kommende Kalifornien Blog
Ich möchte nur drauf hinweisen, dass das Blog ab San Francisco unter einer anderen Adresse fortgesetzt wird. Bitte dann auf http://lasvegas2007.blogspot.com/ nachschauen.
Ach ja, Jannik, Larissa: Ich habe gestern in Rotorua wirklich zwei schöne Sachen für euch gekauft. Bin mir eigentlich sicher, dass sie euch gefallen werden.
Ach ja, Jannik, Larissa: Ich habe gestern in Rotorua wirklich zwei schöne Sachen für euch gekauft. Bin mir eigentlich sicher, dass sie euch gefallen werden.
Rotorua
Mittlerweile haben wir Montag und ich bin immer noch in Rotorua. Wollte ja unbedingt auch einen Geysir sehen und bin früh morgens ins "Te Whakarewarewa" gefahren. Hey, und ich habe meinen Geysir bekommen. Besser gesagt eine ganze Gruppe von Geysiren, die auf die schönen Namen "Prince of Wales" bzw. Pohuto hören. Natürlich muss man etwas geduldig sein, aber es lohnt sich dann auch. Die Fontänen waren bestimmt 3-4 Meter hoch. Der Rest ist allerdings nicht vergleichbar mit den gestern von mir besuchten thermalen Gebieten. Im wesentlichen die bekannten Mudpools (blubbernder Schlamm) und ein paar heiße Quellen. Übrigens sind alle thermalen Gebiete hochgradig kommerzialisiert. Minimum $5 als Eintritt, das Maximum war $28 (wirklich). Zum Mittag bin ich kurz zurück ins Campground und habe ein paar Sandwiches gegessen. Danach bin ich dann zum "Polynesian Spa" gefahren. War zwar ganz nett, aber in keiner weise zu vergleichen mit den wunderschön angelegten Pools in Hanmer Springs. Die Pools waren einfach nur lieblos angelegte Becken. Keine wirklich schöne Umgebung. Nachmittags bin ich dann noch durch die Stadt gelaufen und war doch überrascht, dass es immer wieder unbebaute Grundstücke zwischen den Häusern gibt. Aus gutem Grund, denn aus diesen Grundstücken tritt an vs. Stellen heißer Dampf auf. Im Kauri Park mitten in der Stadt findet man ganz viele dieser Stellen. Gegen Abend ging es dann zu der Maori Show und ich war enttäuscht und fasziniert zugleich. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Shows in diesem Maße kommerzialisiert sind. Ich hatte eigentlich nur vielleicht 20-30 Teilnehmer erwartet doch es waren bestimmt 300. Das sieht doch nach einer Massenabfertigung aus. Trotzdem war die Performance wirklich toll. Allein das Aussehen der "Krieger" ist beeindruckend. Durch die Tattos im Gesicht und auf den Oberschenkeln (inklusive dem Po) wirken die Männer schon ziemlich furchterregend und durch den Gesang und die Mimik wirkt der kriegerische Tanz wirklich angsteinflößend. Die Tattos im Gesicht haben übrigens durchaus eine Bedeutung und erzählen etwas über die Abstammung und Familie des Kriegers während die Tattos an den Oberschenkeln etwas über die Verbundenheit mit der Natur aussagen. Die ganze Prozedur der Erstellung dauernd 56 Stunden. Als Kleidung trugen die Männer übrigens nur Baströcke, die vorne die Blöße bedeckten :-) Danach gab es dann Essen. Auch für die Massen an Menschen wurde das Essen in einer Erdhöhle gekocht. Durch ein Feuer werden anscheinend zuerst Steine erhitzt, dann die rohen Zutaten daraufgestellt und das ganze abgedeckt und bis zu 3 Stunden gekocht. Ob das nun das typische Maori Essen war, glaube ich eher nicht Huhn, Lamm, Kartoffeln und Süßkartoffeln dazu Salat und Dessert). Im Anschluss ging es dann noch zu einer "Nature Show" und das beste waren wirklich die Kiwis, die ich erstmal nicht nur hinter Glas gesehen habe.
Mein Fazit zu Rotorua: Extrem kommerzialisiert. Die thermalen Gebiete auf dem Weg von Taupo nach Rotorua sollte man sich anschauen, die Stadt selbst kann man durchaus auslassen.
Mein Fazit zu Rotorua: Extrem kommerzialisiert. Die thermalen Gebiete auf dem Weg von Taupo nach Rotorua sollte man sich anschauen, die Stadt selbst kann man durchaus auslassen.
Von Lake Taupo nach Rotorua
Fototechnisch hat der Tag heute (Sonntag) fast 80 neue Bilder gebracht. Von Lake Taupo nach Rotorua habe ich drei verschiedene thermal aktive Gebiete besucht. Das erste (Craters of the moon) gleich kurz hinter Taupo. Auf einem Rundkurs sah man verschiedenste Arten thermaler Aktivität. Überall steigt Wasserdampf in den Himmel auf. An manchen Stellen tritt warmes, teilweise heißes Wasser an die Oberfläche und auch brodelnder Schlamm kommt nicht zu kurz. Nur ein paar Minuten weiter auf dem SH5 geht es rechts ab zu den Aratiatia Rapids. Nur wenn der Staudamm der Stromerzeugungsanlage geöffnet wird, ist von den Rapids des Waikato Rivers (der aus Lake Taupo entstammt) auch wirklich noch was zu sehen. Glücklicherweise macht man das aber den Touristen zuliebe alle paar Stunden und so öffnen sich um 10 Uhr die Tore und das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Danach fahre ich ca. 15 Km weiter auf dem SH5 Richtung Rotorua und dann links ab zur Orakei Karako thermal Area. Auch hier wunderbare Bilder von brodelndem Schlamm, sprudelndes, in allen Farben schillerndes Wasser und vieles mehr. Eigentlich sagen hier die Bilder alles. Wieder zurück auf dem SH5 besuche ich ca. 30 Km vor Rotorua noch das Wai-O-Tapu thermal Wonderland. Von alles bisher besuchten Gebieten habe ich hier die größte Vielfalt an thermalen Aktivitäten gesehen. Besonders beeindruckend der "Devils Pool" mit seinem giftgrün gefärbten Wasser und der große dampfende See mit dem blaugrünen Wasser. Dann habe ich aber erstmal genug und auch der Geysir kurz vor den Toren Rotoruas lockt heute nicht mehr. Gegen 16:30 Uhr bin ich auf dem Campground und richte mich erstmal ein. Z.b. ist heute ganz dringend das große Waschen angesagt. Bin so gut wie durch mit allen Klamotten.
Für Morgen steht die Suche nach einigen Souvenirs an, dann der Besuch beim Geysir, ein Zeit lang relaxen im "Polynesian Spa". Und Abends ein Besuch in einem Maori Dorf inclusive traditionellem Abendessen (Hanghi).
Für Morgen steht die Suche nach einigen Souvenirs an, dann der Besuch beim Geysir, ein Zeit lang relaxen im "Polynesian Spa". Und Abends ein Besuch in einem Maori Dorf inclusive traditionellem Abendessen (Hanghi).
Lake Taupo
Wow, was für ein relaxter Tag heute. Bin gegen 9:00 los und erstmal mit dem Rad in die Stadt. Kurz noch eine letzte Karte in den Briefkasten geworfen und dann in einem Café lecker Muffins mit heißer Schokolade genossen. Danach nochmals kurz im Visitor Center Ausschau nach Informationen über Bike Strecken gesucht. Gegen 10:30 dann ab auf Schiff und raus auf den Lake Taupo. Ich liebe Schiffsfahrten. Man konnte entspannt auf dem Deck liegen und die Sonne genießen. Der Lake Taupo ist übrigens der größte See Neuseelands mit einem Umfang von ca. 160 Km. Entstanden aus einer vulkanischen Explosion. Immer noch gibt es in den tiefen des Sees Stellen wo heißes Wasser emportreibt. Aufs Segeln mussten ich leider verzichten, da der Wind absolut nicht wehen wollte. Wir sind dann letztendlich bei den Rock Carvings angekommen. Diese erst in der Neuzeit entstandenen Maori Kunstwerke sind wirklich sehr eindrucksvoll. Die Bilder sagen alles. Das Baden im Lake Taupo folgte anschließend. Damit habe ich meines Wissen bisher jeden See in Neuseeland zumindest kurz angetestet. Auf der Rückfahrt hat der Skipper dann doch die Segel gesetzt, aber ohne Motorkraft wären wir sicherlich nie im Hafen angekommen. Zurück an Land habe ich mich in den Spa Thermal Park verzogen und erstmal die Sonne genossen und etwas Tageszeitung gelesen. Gegen 15:30 bin ich dann vom Park aus über eine absolut geniale Mountain Bike Strecke zu den Huka Falls gefahren. Es ging wirklich über Stock und Stein und die Strecke war für meine Verhältnisse schon ganz schön anspruchsvoll. Am Ziel bot sich wirklich ein eindrucksvoller Anblick. Der Wairakei River (den einzige Abfluss des Lake Taupo und zugleich längster Fluss Neuseelands) muss sich hier durch eine Verengung kämpfen und stürzt anschließend über eine Kante einige Meter in die Tiefe. Zwar nicht so tief wie die bisherigen Wasserfälle, aber aufgrund der Wassermassen trotzdem beeindruckend. Gegen 17:00 Uhr dann zurück in die Stadt. Dort laufen mittlerweile die Teilnehmer des Around the Lake Relay ein (ein Staffelrennen um den See mit Gruppen von ca. 18 Teilnehmern wobei jeder Teilnehmer je nach Ausdauer 4 - 40 Km läuft). Im März steigt dann das Radrennen um den See (160 Km). Man habe ich jetzt Hunger. Zurück im Camp mache ich die übergebliebenen Steaks und Würstchen von gestern warm, dass reicht nicht und ich mache noch ein Sandwich.
Morgen auf dem Weg nach Rotorua stehen dann die vs. thermalen Attraktionen der Gegend auf dem Programm (Geysire, heißer Schlamm, etc.).
Morgen auf dem Weg nach Rotorua stehen dann die vs. thermalen Attraktionen der Gegend auf dem Programm (Geysire, heißer Schlamm, etc.).
Von Ohakune nach Lake Taupo
Heute habe ich mich auf dem Weg zum Lake Taupo gemacht. So gemächlich habe ich lange keinen Morgen mehr angehen lassen. Habe mir im Supermarkt in Ohakune noch zwei leckere Schoko Muffins gekauft, bevor ich gegen 9:30 los Richtung Taupo gefahren bin. Das Wetter war am Morgen schlecht, mehr oder weniger starker Regen. Eigentlich wollte ich noch nach Whakapapa Village (am Fuße des Mt. Ruapehu hochfahren) und mich von dort mit einem Chairlift auf 2000m hochtragen lassen. Aber der Berg lag völlig in Wolken und das schien mir nicht sinnvoll. Den ersten halt habe ich am Lake Rotoaira gemacht. Der See liegt am Nordende des Tongariro National Park. Die dort vorhandene "Opotaka Historic Maori Place" erschließt sich mir mangels Dokumentation vor Ort leider nicht. Der Platz ist wirklich wunderschön am See gelegen und bestimmt auch ideal für eine Camping Übernachtung geeignet. Der nächste Halt ist am Südende des Lake Taupo in dem Städtchen Turangi. Jeden Fischersmann wird es wohl hier hinziehen, sollen doch im Lake Taupo die dicksten Forellen zu fangen sein. Ganz Turangi scheint auf diese Art Tourist eingestellt zu sein. Ich nehme im Visitor Center Informationen über Taupo mit. Weiter geht's auf dem SH1 Richtung Taupo. Die Straße steigt erstmal stetig bergan und links ist dann plötzlich ein Lookout. Dort hat man einen wunderbaren Blick auf das Südende des Lake Taupo und die umliegende Landschaft. Der Platz gefällt mir so gut, dass ich dort Mittag mache und mich ein bisschen in das frisch gemähte Gras lege und relaxe. Danach fahre ich weiter an der Ostseite des Sees entlang Richtung Taupo und halte noch an einigen schönen Stellen. Bereits so gegen 14:30 komme ich an und beziehe ein schön gelegenes Campground. Ich hatte mich bereits entschieden, dass ich am nächsten Tag eine Rundfahrt über den See in einem Segelschiff machen möchte. Habe die Fahrt dann noch schnell im Visitor Center gebucht (startet Samstag 10:30). Dann habe ich mir die Stadt mal im Schnelldurchgang angeschaut. Durchaus attraktiv, vielleicht kaufe ich ja doch noch was (kleidungsmäßig). So gegen 17:00 war ich zurück im Campground und habe darüber nachgedacht, wie ich die weitere Zeit nach Rotorua verbringen soll, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen. Danach trieb mich der Hunger in die Küche und diesmal speziell an das BBQ. Habe mir Würstchen und Steaks mit Tomatensalat zubereitet. Lecker !!!!
Nach dem Segeltörn morgen früh wollte ich dann den Rest des Tages Teile des Sees mit dem Bike umrunden. Ein paar schnuckelige Stellen zum Baden sollten sicherlich dabeisein. Am Sonntag wollte ich dann auf dem Weg noch Rotorua die nördlich von Taupo gelegenen Attraktionen erkunden (diverse thermale Quellen etc.).
Nach dem Segeltörn morgen früh wollte ich dann den Rest des Tages Teile des Sees mit dem Bike umrunden. Ein paar schnuckelige Stellen zum Baden sollten sicherlich dabeisein. Am Sonntag wollte ich dann auf dem Weg noch Rotorua die nördlich von Taupo gelegenen Attraktionen erkunden (diverse thermale Quellen etc.).
Ohakune Mountain Road
Und wieder ist ein Tag rum. Heute Morgen habe ich mal etwas länger geschlafen (ja wirklich, bis fast 7:00 Uhr). Dann das übliche mit Frühstück, Dusche usw. Gegen 8:30 Uhr dann den Laptop ins Internetcafe geschleppt um Mail zu lesen und Bilder hochzuladen. Wow, im Gegensatz zu Wellington ging das Hochladen hier sauschnell. Etwas 3 Bilder pro Minute. Ich lese nebenbei E-Mail. Nach 1h bin ich damit fertig. Von den 166 Bildern fehlen noch 66. Ich lasse den Laptop stehen und gehe zwischendurch einkaufen. Bin dann kaum zurück vom Einkaufen, da ist auch schon alles hochgeladen. Ca. 166 Bilder in 1 3/4 Stunden. Zurück zum Campground und alles in die Schränke. Dann geht es los auf die 17 Km lange Strecke. Gleich zu Beginn ist ein Forest Walkway (1H Return) ausgeschildert. Ich laufe die Strecke ab, die wirklich wunderschön ist. Auch wieder dichte Regenwald ähnliche Flora mit vielen Erklärungen zu den einzelnen Pflanzen und Bäumen. Leider verstehe ich die englischen Erklärungen aber nicht immer. Die nächsten 3 Km verläuft die Strecke mit nur geringer Steigung und ich kann fast 15 Km/h im Schnitt halten. Mir schwant böses und richtig, hinter der nächsten Kurve dieses unheilvolle Zeichen mit dem PKW, der einen steilen Abhang hochfährt. Auf den nächsten 2 Km wird die Strecke erheblich steiler und ich komme nicht umhin, einige Teile zu schieben. Nach 5 Km geht es wieder gemäßigter weiter und ich komme bis etwa 10 Km recht fix voran. Da muss doch noch was kommen, wie sonst soll ich bis 17,5 Km auf 1620 m von 600 steigen. Und natürlich war es dann auch wieder soweit. Ab 10 Km nahm die Steigung wieder erheblich zu und ich bewegte mich nur noch im Schneckentempo vorwärts und musste auch des öfteren schieben. Ich denke für die nächsten 5 Km habe ich mehr als 1h benötigt. Bei 15 Km ist eine kurze flache Zwischenetappe möglich und ich mache erstmal länger Pause. Erstens hat man von hier einen super Blick auf den Mt. Ruapehu (knapp 3000 m) und zweitens auch in das umliegende Tiefland. Den Mt. Ruapehu habe ich zwar auch schon des öfteren unterwegs gesehen, aber dann meistens von Wolken umhüllt. Nach einiger ausgiebigen Ernährungspause schaffe ich dann auch noch die letzten Kilometer ins Turoa Ski Field. Leider wartet hier oben aber kein Walhalla Team mit einem super Lunch auf mich :-) Da wir Sommer haben, ist hier auch absolut nichts los. Obwohl prinzipiell auf einigen der Gipfel des Mt. Ruapehu genug Schnee liegt. Nun gut, jetzt folgt die Abfahrt. Nach 5 Km halte ich an den Mangawhero Falls, die leider der Jahreszeit entsprechend kaum Wasser führen. Der Wasserfall ist eher eine harmlose Dusche. Trotzdem muss ich hier einfach ein paar Fotos schießen, weil genau hier ein Szene aus Lord of the Rings gedreht wurde. Und zwar die Szene, wo Golumn mit seinen Händen einen Fisch fängt und in gleich roh verspeist. Ich muss einige Zeit warten, bis die Sonne mal hinter den Wolken hervorlugt, damit die Bilder auch wirklich gut werden. Dann geht es weitere 3 Km den Berg runter zu den Waitonga Falls. Der Weg hin und zurück dauert etwa 1h, es geht erst bergauf, dann wieder ein ganzes Stück bergab. Mein Fitness Level lässt zu wünschen übrig. Der Wasserfall leidet wieder unter Wassermangel. Zwar in einer wunderschönen Umgebung eingebettet, aber nicht gerade spektakulär. Jetzt ist nur noch Abfahrt angesagt. Ich erreiche bis zu 45 Km/h, schneller traue ich mich nicht, weil die Straße doch sehr kurvig ist. Gegen 17:15 Uhr bin ich zurück. Zu Essen gibt es aufgewärmtes von Montag mit frisch gekochtem Rosenkohl. Gleichzeitig koche ich für die nächsten beiden Tage vor (Gehacktes mit Zwiebeln angebraten, dazu Tomaten und eine Bolognese Mischung, das ganze vermischt mit Nudeln).
Morgen soll es dann weiter gehen zum Lake Taupo.
Morgen soll es dann weiter gehen zum Lake Taupo.
Mittwoch, Februar 14, 2007
Tongariro Crossing
Wow, die Anstrengung hat sich gelohnt. Franz wäre sicherlich begeistert gewesen und hätte die Strecke in 1-2 Stunden weniger geschafft. Startpunkt ist Mangatepopo Carpark auf ca. 1100m. Die ersten Kilometer der Strecke bis Soda Springs starten gemächlich mit nur geringer Steigung und gut begehbarem Untergrund. Nach vielleicht 1h erreiche ich Soda Springs (eine heiße Quelle). Ab hier ändert sich das Profil dramatisch. Es geht wesentlich steiler aufwärts und der Untergrund besteht aus mehr oder weniger rutschigem Geröll. Mehrfache Pausen mit Abkühlung des Pulses und Flüssigkeitszufuhr sind angesagt. Am Ende des Aufstiegs wird man durch einen phänomenalen Blick auf den South Crater belohnt. Die ganze Zeit im Hintergrund wacht der Mt. Ngauruhoe (auch als Mt. Doom im Film Herr der Ringe bekannt). Erstmalig steigt auch Dampf aus Spalten auf und in der Luft hängt ein fauliger Geruch. Von hier aus wäre jetzt auch ein Aufstieg auf den Mt. Ngauruhoe möglich, ich kapituliere jedoch. Für mich sieht der Berg unbesteigbar aus. Der Anstieg beträgt meines Erachtens wenigsten 60% und scheint im Zoom der Kamera betrachtet auch aus losem Gestein zu bestehen. Einige Leute wagen es trotzdem. Es geht jetzt ein Stück abwärts durch eine mit Geröll bedeckte Ebene um dann hochmal beim Anstieg zuzulegen. Glücklicherweise ist der Weg aber trittfester als der erste Anstieg. Endlich erreiche ich den Red Crater auf ca. 1900m. Der Ausblich ist einfach genial. Vielleicht 200m unter uns die Emerald Lakes, welches farblich grünblau dreinblicken, etwas höher gelegen zur linken Seite der wesentlich größere Blue Lake (wobei mir unklar ist, wo der Name herkommt, blau schimmern tut er jedenfalls nicht, sieht eher "schwarz" aus). Weit rechts unten neben den Emerald Lake der gut erkennbare Red Crater. Jetzt geht es sehr rutschig abwärts zu den Emerald Lakes. Entgegen meiner Vermutung ist das Wasser nur mäßig warm. Jetzt geht es nochmals leicht aufwärts am Blue Lake vorbei. Danach ist der Abstieg auf 750m zum Ketahahi Carpark angesagt. Die besten Reize der Natur habe ich aber hinter mir. Auf halben Wege zum Ziel komme ich noch an den Ketehahi Springs vorbei. Diese liegen aber auf privatem Land und dürfen nicht betreten werden. Trotzdem kann man den Dampf natürlich sehen. Das Gelände ändert sich auf dem Weg zurück total innerhalb kurzer Zeit. Von Geröllebene in eine mit niedrigen Pflanzen bewachsene Berglandschaft und schließlich in einen Regenwald. Nach 17,5 Km und ca. 7 Stunden bin ich dann am Ziel und der Bus der mich an den Start gebracht hat, bringt mich auch wieder zurück. Leistungsmäßig würde ich das ganze mit der 130 Km Radetappe vergleichen. Jedenfalls fühle ich mich ähnlich.
Mal sehen wie ich mich morgen fühle. Wollte mich aufs Rad schwingen und die Ohakune Mountain Road befahren. Die führt aus der Stadt bei ca. 690 m auf über 1900 m und das auf ebenfalls ca. 17 Km. Es geht dabei in Richtung des Mt. Ruapehu (mit 2797 m der höchste Berg auf der Nordinsel und auch jetzt noch mit Schnee bedeckt). Im März ist da übrigens ein Wettbewerb über die Strecke. Der Rekord liegt bei 52 Minuten. Udo, dass wäre sicherlich was für Dich.
Mal sehen wie ich mich morgen fühle. Wollte mich aufs Rad schwingen und die Ohakune Mountain Road befahren. Die führt aus der Stadt bei ca. 690 m auf über 1900 m und das auf ebenfalls ca. 17 Km. Es geht dabei in Richtung des Mt. Ruapehu (mit 2797 m der höchste Berg auf der Nordinsel und auch jetzt noch mit Schnee bedeckt). Im März ist da übrigens ein Wettbewerb über die Strecke. Der Rekord liegt bei 52 Minuten. Udo, dass wäre sicherlich was für Dich.
Vom Kaitoke Regional Park nach Ohakune
So, bin dann am Dienstag Morgen gleich gegen 8 Uhr los. Das Bad gestern ist ausgefallen, da es am Abend nochmals richtig kräftig geregnet hat. Eigentlich wollte ich ja das Bad heute Morgen nachholen, aber in der Nacht hat es dann aufgeklart und es war ziemlich kalt am Morgen. Richtig herbstlich von den Temperaturen (ich schätze nicht viel mehr als 5°). Bin dann den SH2 ein Stück zurück gefahren Richtung Wellington um dann via SH58 auf den SH1 Richtung Norden zu wechseln. Der SH1 führt eine Zeitlang direkt an der Küste entlang, die sich hier Kapiti Coast nennt (wegen der gleichnamigen vorgelagerten Insel). Nördlich von Paraparaumu besuche ich ein super interessantes Oldtimer Museum. Die Ausstellungstücke sind echt toll (beizeiten lade ich mal wieder Bilder hoch). In Te Hora fahre ich vom SH1 ab zum Strand. Ich bin ganz allein und nutze die Gelegenheit zum Baden in der Tasman Sea. Ist erst 11:30 Uhr und ich denke ich habe genug Zeit und sonne mich noch ein bisschen. Gegen 13:30 Uhr geht es dann weiter. Kurz vor Otaki halte ich an einem Café an (Hyde Park Café :-) und esse erstmal einen richtig fetten Burger. Weiter geht es nach Whanganui, wo ich gegen 16:30 eintreffe. Eigentlich wollte ich ja hier ein paar Tage bleiben und eine mehrtägige Kanu- oder Kajak Tour machen. Im Visitor Center erfahre ich jedoch, dass die Touren von Whanganui kein Anbieter startet. Ok, also fahre ich von Whanganui auf dem SH4 weiter nach Ohakune. Für die nicht viel mehr als 120 Km brauche ich mehr als 2 Stunden. Die Straße windet sich auf und ab und ist ziemlich schmal. Habe die Hand immer am Schaltknüppel. Und einige Foto Stopps sind natürlich auch dabei. So gegen 19:30 Uhr bin ich dann endlich da und vergeude nochmals 15 Minuten mit der Suche nach dem Holiday Park, wo ich mich die nächsten Tage ablegen wollte. Endlich da, buche ich gleich für den Mittwoch ein Shuttle für den Tongariro Crossing Walk. Das sind 17 Km die zwischen den Vulkanen Mt. Tongariro (1967m) und Mt. Ngauruhoe (2287m) vorbeiführen. Darauf muß ich mich jetzt noch vorbereiten (passende Kleidung zurechtlegen, Rucksack mit Wasser befüllen usw. ). Es geht bereits um 7:30 Uhr los und der Marsch soll relativ anstrengend sein.
Ridge Track
Heute ist also Wandern angesagt. Der Ridge Track führt von Te Marua in die Pakuratahi Forests. Mangels Transportmöglichkeit muss ich also den Rückweg auf dem selben Weg zurücklegen. Eine Richtung soll 3h dauern. Beim Abwaschen am Morgen begegne ich aber einem Mitarbeiter des Park Rangers und der bietet mir an, mich zum Startpunkt des Tracks in Te Marua zu fahren. Ich nehme dankend an. Ursprünglich wollte ich nur leicht bekleidet losziehen, aber der Himmel hat sich im Laufe des frühen Morgens immer mehr bezogen und so packe ich Regenhose und Jacke ein. Gegen 9:50 Uhr bin ich am Startpunkt und wandere los. Zum Glück habe ich heute auf die Sandalen verzichtet und Wanderstiefel angezogen. Der Tack weist doch einige sehr schlammige Abschnitte aus und die Schuhe sehen auch entsprechend aus. Am Gipfelpunkt des Tracks existiert ein kurzer Seitenweg zu einem Lookout mit einer hervorragenden Sicht auf das Upper Valley und die Stadt Upper Hut. Zwischendurch zeigt sich auch immer mal wieder die Sonne und in mir steigt der Optimismus, dass ich am Nachmittag baden kann. Schneller als gedacht bin ich gegen 12:20 bereits zurück und bereite ein paar Sandwiches vor. Das Wetter hält sich dann doch nicht an meine Wünsche und es beginnt leicht zu regnen. Nun gut, ich lese weiter in dem Sachbericht "Am schönsten Ende der Welt" von Dieter Kreutzkamp, wo der Dieter die Erfahrungen einer Radreise durch Neuseeland per Rad und mit dem Pferdewagen beschreibt. Das Buch ist sehr anregend und ich bin gegen 15:30 fertig (vielen Dank Lou für das Buch). Jetzt muss ich aber noch irgendwas unternehmen. Also nehme ich mein Rad und fahre den Track Richtung Hutt Forks/Water Collection Area. Das habe ich auch nicht besser gewusst. Der Anstieg ist schlimmer als zu Beginn der Crowns Range beim Verlassen von Arrowtown. Beim Schieben zeigt der Tacho nichtmal die üblichen 5 Km/h an. Nach 30 Minuten schieben bin ich endlich am Gipfel angekommen und recht naßgeschwitzt. Der Weg zurück ist leider auch nicht viel einfacher. Ich muss beim Bremsen in die vollen gehen und das geht ganz schön auf die Handgelenke. Nun ja, trotzdem komme ich ohne Schrammen gegen 17:30 wieder zurück. Auch wenn das Wetter nicht danach ist, werde ich wohl noch ein Bad im Hutt River wagen.
Morgen geht es dann weiter nach Wanganui und wenn es denn klappt, werde ich eine 2 tägige Kajak Tour auf dem Whanganui River machen.
Morgen geht es dann weiter nach Wanganui und wenn es denn klappt, werde ich eine 2 tägige Kajak Tour auf dem Whanganui River machen.
Von Wellington zum Kaitoke Regional Park
So, jetzt haben wir also Sonntag Morgen und ich verlasse Wellington. Zum Glück gibt es in Johnsonville (einem Vorort Wellingtons) einen Woolworth 24/7 Supermarkt und ich kann mich mit einigen fehlenden Nahrungsmitteln eindecken. Die Fahrt in den Kaitoke Regional Park dauert gerade mal so eine Stunde und ich bin gegen 9:30 Uhr bereits da. Auf dem Campground ist durchaus einiges los, offensichtlich ist der Park sehr beliebt bei den Wellingtoner für Wochenendausflüge. Da die Sonne scheint pflege ich bis in die Mittagszeit erstmal meine Bräune. Danach geht es nach ein paar leckeren Sandwiches auf zum Wandern. Der Wald hier ist wie an der Westküste Regenwald. Sehr schön sind auch die Erklärungen, die teilweise an den Bäumen angebracht sind. So sind z.B. die Wurzeln, die sich an manchen Bäumen von der Spitze bis zum Boden um den Stamm gelegt haben gar nicht zu dem Baum gehörig, sondern gehören einem Schmarotzer. Mittendrin zieht der Hutt River seine Bahnen und auch die Location die im Film Herr der Ringe für das Set von "Rivendell" herhalten musste, ist hier zu finden. Allerdings gehört schon sehr viel Phantasie dazu, die Stelle zu erkennen, denn die damals gemachten Aufbauten sind natürlich mittlerweile komplett entfernt. So gegen 16:00 Uhr bin ich zurück und lege mich in den Campingstuhl und lese ein bisschen. Die Sonne scheint zu stark und ich verziehe mich in den Schatten. Gegen 18 Uhr koche ich mal wieder was. Mett mit Zwiebeln angebraten, dazu Tomaten, Bohnen und Mais und dann Reis. Schmeckt ordentlich und es bleibt was übrig für den nächsten Tag. Die Sonne verschwindet recht schnell hinter den Bergen und es wird empfindlich kühl. Ich ziehe mich in den Wagen zurück und lese ein Buch über einen Radtrip/Pferdewagentrip durch Neuseeland.
Morgen geht es dann denn Ridge Track entlang. Sollte 7.5 Km sein und 3h für eine Richtung dauern.
Morgen geht es dann denn Ridge Track entlang. Sollte 7.5 Km sein und 3h für eine Richtung dauern.
Zweiter Tag in Wellington
Der Jörg ist doch eher ein Schönwetter Mensch. Am heutigen Samstag morgen sieht das Wetter gar nicht gut aus. Die Nacht über hat es kräftig geregnet und auch ein Blick raus aus dem Wagenfenster sieht nicht gut aus. Dicke Wolken, Sprühregen, ein ziemlich kräftiger Wind und ziemlich herbstliche Temperaturen. Ich frühstücke erstmal, telefoniere mit Beate und entschließe mich noch einen Tag in Wellington zu bleiben, statt bereits heute in den Kaitoke National Forest Park zu fahren. Diesmal mit langer Hose, Kapuzenjacke und Wanderschuhen ausgerüstet, wollte ich eher Museen und Galerien besichtigen. Bin dann auch erst gegen 10 Uhr in der Stadt und im Gegensatz zum Freitag ist noch nicht viel los. Viele Geschäfte haben noch geschlossen. Als erstes gehe ich in die Old St. Paul´s Cathedral. Eine wirklich von innen meisterhaft erhabene Kirche (komplett aus Holz). Es vielen dann auch einige Sonnenstrahlen durch die Fenster und die sich dadurch ergebene Beleuchtung sah einfach toll aus. Danach dann ein paar Meter weiter zum Haus des Premierministers (also dem Äquivalent zum Bundeskanzler). Ein völlig unscheinbarer Häuschen ohne sichtbare Überwachung durch Polizei oder ähnliches. Endlich haben dann auch einige Geschäfte auf und ich kaufe zwei CD´s mit Rock Kompilationen. Den der Radio Empfang ist meistens sehr schlecht und oft eben wie in Deutschland der übliche Pop Mix. Den leckeren Mud Cakes, denen ich unterwegs begegne, kann ich auch nicht widerstehen. Hey, und das Wetter hat sich erheblich verbessert. Zwar immer noch kühl und windig, ist doch der Himmel nur zu etwa der Hälfte bedeckt. Ändere also mein Programm und mache einen Bootsausflug nach Days Bay. Der Strand dort soll ein beliebter Badestrand sein. Ups, das ist aber dann doch eine sehr positive Beschreibung. Der Strand ist vielleicht 500 m lang, 3 Meter breit und direkt dahinter liegt die Hauptverkehrstrasse. Nun ja, ich wandere etwas durch den Ort, der wirklich sehr hübsche (allerdings auch teure Häuschen) beherbergt. Um 15 Uhr nehme ich das nächste Schiff zurück. Mittlerweile ist die Sonne wieder voll da. Binde die Kapuzenjacke auf den Rucksack, krempele die lange Hose hoch. Die Wanderschuhe werde ich leider nicht los. Die Hafenpromenade hat es mit angetan. Wandere diesmal weit hinaus bis zur Oriental Bay. Dort dann endlich vernünftiger Sandstrand. Ich lege mich für eine Stunde hin und genieße die Ruhe. Dann wieder zurück zum Courtenay Plaza und das Kinoprogramm gecheckt. Aber leider nur Filme die ich schon kannte oder mich nicht interessierten. Also erstmal ein irisches Bier in einer Kneipe getrunken und dann gegen 20:30 zurück zum Campground.
Jetzt am Sonntag morgen ist es draußen super. Fast schon herbstlich kühl, aber sonnig. Werde also so bis spätestens 9:00 Uhr den Ort hier verlassen, dann etwas einkaufen und mein Ziel ansteuern, welches nur ca. 40 Km entfernt liegt.
Jetzt am Sonntag morgen ist es draußen super. Fast schon herbstlich kühl, aber sonnig. Werde also so bis spätestens 9:00 Uhr den Ort hier verlassen, dann etwas einkaufen und mein Ziel ansteuern, welches nur ca. 40 Km entfernt liegt.
Freitag, Februar 09, 2007
Endlich wieder ein paar neue Bilder
Arrgh, der Upload ist doch wirklich quälend langsam. 70 Bilder sollten jetzt neu hinzugekommen sein. Die nächsten 70 Bilder sind zwar schon fertig. Aber ich sitze hier jetzt bereits seit 16 Uhr in Wellington im Inet Cafe. Will jetzt auch gleich weg.
Markus, erkannst Du Edoras ?
Markus, erkannst Du Edoras ?
Wellington
Der Tag in Wellington ist halb rum. Ist jetzt ca. 16:30 und ich sitze in einem InterNet Café und lade Bilder hoch. Ist aber öde langsam. Werde wohl einige Stunden hier verbringen. In 10 Minuten gerade mal 3 Bilder.
Nun ja, ich bin heute Morgen bereits um 7:22 Uhr mit dem Bus in die Stadt. Kaum angekommen war erstmal ein ausführliches Telefongespräch mit Beate, Jannick und Larissa angesagt. Dann habe ich hier das Wellington Cable Car benutzt und bin damit rauf in die botanischen Gärten gefahren. Ok, wirklich interessieren tue ich mich für Blumen nicht, aber der Ausblick war doch sehr schön. Bin dann langsam wieder runtergewandert und habe mich dann in der Stadt auf die Suche nach DVD-RW Rohlingen (8mm) gemacht. Das gestaltet sich bald ähnlich schwierig wie in Deutschland. Im 3.ten Laden wurde ich dann fündig und mit den 9 neuen Rohlinge sollte ich jedenfalls auskommen. Danach habe ich dann eine 1 stündige Führung durch die Gebäude mitgemacht, die bei uns Bundestag (Parliament Building) und Kanzleramt (in NZ: The Beehive, der Bienenstock) genannt werden. Das Beehive ist ein eher nüchterner, moderner Bau der wirklich auch von der Form her an einen Bienenstock erinnert, das Parlamentsgebäude kann vom ganzen Prunk her durchaus mit dem Reichstagsgebäude konkurieren. Gegen Mittag habe ich mich dann in ein Restaurant am Hafen gesetzt und lecker Fisch gegessen. Überhaupt ist der Hafen extrem interessant. Heute Abend und Morgen findet dort ein Skateboard, Surfbord, BMX und Live Musik Event statt. Die Bandproben klangen vielversprechend. Dann ging es ins National Museum "Te Papa". Habe mir dort aber nur den Bereich Maori Kultur angesehen. Also gerade die "Häuser" sind geradezu atemberaubend. Das ist kaum zu beschreiben und fotografieren war leider nicht erlaubt. Aber in Rotorua sollte es noch genug Gelegenheiten für Bilder geben.
Werde dann morgen wohl doch weiterfahren. Habe im Visitor Center noch einige Broschuren eingesammelt, die mir meine Auswahl hoffentlich erleichtern.
Nun ja, ich bin heute Morgen bereits um 7:22 Uhr mit dem Bus in die Stadt. Kaum angekommen war erstmal ein ausführliches Telefongespräch mit Beate, Jannick und Larissa angesagt. Dann habe ich hier das Wellington Cable Car benutzt und bin damit rauf in die botanischen Gärten gefahren. Ok, wirklich interessieren tue ich mich für Blumen nicht, aber der Ausblick war doch sehr schön. Bin dann langsam wieder runtergewandert und habe mich dann in der Stadt auf die Suche nach DVD-RW Rohlingen (8mm) gemacht. Das gestaltet sich bald ähnlich schwierig wie in Deutschland. Im 3.ten Laden wurde ich dann fündig und mit den 9 neuen Rohlinge sollte ich jedenfalls auskommen. Danach habe ich dann eine 1 stündige Führung durch die Gebäude mitgemacht, die bei uns Bundestag (Parliament Building) und Kanzleramt (in NZ: The Beehive, der Bienenstock) genannt werden. Das Beehive ist ein eher nüchterner, moderner Bau der wirklich auch von der Form her an einen Bienenstock erinnert, das Parlamentsgebäude kann vom ganzen Prunk her durchaus mit dem Reichstagsgebäude konkurieren. Gegen Mittag habe ich mich dann in ein Restaurant am Hafen gesetzt und lecker Fisch gegessen. Überhaupt ist der Hafen extrem interessant. Heute Abend und Morgen findet dort ein Skateboard, Surfbord, BMX und Live Musik Event statt. Die Bandproben klangen vielversprechend. Dann ging es ins National Museum "Te Papa". Habe mir dort aber nur den Bereich Maori Kultur angesehen. Also gerade die "Häuser" sind geradezu atemberaubend. Das ist kaum zu beschreiben und fotografieren war leider nicht erlaubt. Aber in Rotorua sollte es noch genug Gelegenheiten für Bilder geben.
Werde dann morgen wohl doch weiterfahren. Habe im Visitor Center noch einige Broschuren eingesammelt, die mir meine Auswahl hoffentlich erleichtern.
Von Blenheim nach Wellington
Wow, jetzt bin ich also in Wellington. Der Tag war aus meiner Sicht echt geil. Bin wie ich es gerne tue schon gegen 6:30 aufgestanden und nach einem leckeren Müsli ging es dann gleich los. Dusche war nicht nötig und so konnte ich bereits gegen 7:45 Uhr Richtung Picton abdüsen, wo ich dann doch glatt bereits um 8:30 ankam. Da die Fähre erst gegen 13:15 fuhr, hatte ich genug Zeit für einen Aufstieg zu einem netten Viewpoint oberhalb der Stadt. Die Sicht von dort auf den Hafen und die Stadt war absolut hervorragend. Und die Zikaden haben auf dem Weg einen Krach gemacht, den ich kaum beschreiben kann. Die müssen zu tausenden in den Baumen sitzen, bei dem Lärm den die machen. Da es so schön war (und die Sonne schien), habe ich bestimmt 45 Minuten dort ausgehalten, auch weil gerade eine der Fähren einlief. Ich denke gegen 10 Uhr war ich dann wieder unten. Picton ist eine wirklich sehr schöne Hafenstadt. Eingebettet in den Marlborough Sound sieht das ganze sicherlich ähnlich aus wie in den Fjorden Skandinaviens. Also nicht zu vergleichen mit der Nordsee. Zum Mittag habe ich dann erstmal eine richtige Portion Fisch&Chips eingeworfen. Hm, das macht satt. Beim Warten auf das Einschiffen habe ich mit dann ganz nett mit einigen Rennfahren unterhalten, die mit ihren Oldtimer Rennwagen (Baujahr vor 1965) unterwegs zu einem Rennen zum Lake Taupo waren. Endlich an Bord, habe ich fast die ganze Fahrt auf dem Sonnendeck verbracht. Es war einfach zu schön um unter Deck zu bleiben. Gegen 16:15 war die Fähre dann in Wellington und nach dem Ausfahren habe ich doch glatt auf einhieb den Weg zu dem Campervan Park gefunden, den ich mir vorher ausgesucht hatte. Die Lage ist nach an der City (vielleicht 5 Km entfernt) und direkt vor der Tür eine Bushaltestelle. Der Abstellplatz ist allerdings für die Campervans nur eine betonierte Fläche + Facilities. In erster Linie ist das ganze ein Motel. Nun ja, ich bin dann gleich mit dem Bus in die Stadt und hey, Christchurch war doch ein verschlafenes Provinznest dagegen. Überall Restaurants, Cafés und Bars voller Leute, fast überall wurde Musik gespielt. Anscheinend habe ich das doch vermisst. Überlege ob ich evtl. doch 2 Tage in Wellington bleibe. Richtung toll wäre es natürlich, wenn ich meinen Schatz mal kurz rüberbeamen könnte. Bin dann erstmal ohne Plan rumgelaufen und jetzt gerade (21 Uhr) zurück. Morgen geht es dann ganz früh gleich wieder los.
Von Hanmer Springs nach Blenheim
Bin dann am Mittwoch morgen früh aufgestanden (so gegen 6:30) habe mich schnell geduscht, Geschirr abgewaschen, mein Müsli und Joghurt gegessen und bin dann bereits gegen 08:00 Uhr ab Richtung Kaikoura. Das war wohl auch eine gute Wahl, denn ich war bereits so gegen 10 Uhr da. Bin bis zum äußersten Ende der Halbinsel (Kean´s Point) gefahren und habe dann eine Wanderung darum gemacht. Hat sich auch voll gelohnt. Auf dem Rundweg (der ca. 4 Stunden gedauert hat) hatte man eine super Aussicht auf die Küste, am höchsten Punkt der Strecke konnte man sogar beide Seiten der Halbinsel einsehen. Von den Seelöwen oder Seagulls war aber leider nichts zu sehen. Habe die Wanderung bei bestem Wetter aber trotzdem nicht bereut. Gegen 14:00 war ich dann wieder zurück und habe Mittagspause gemacht. War mir nicht so sicher, ob ich jetzt die Nacht hier bleiben sollte oder näher an Picton heranfahre. Habe mich schließlich dazu entschlossen, doch noch weiter zu fahren bis Blenheim und die Fahrt war auch super toll. Die Straße führte über bestimmt 50 Km direkt an der Küste entlang. Bei Ohau´s Point waren dann auch Seelöwen zu sehen. Wirklich niedlich. Eine Menge Babies waren in einem kleinen Pool am Planschen, beaufsichtigt von einem Muttertier. Danach führte die Straße dann mehr ins Landesinnere. Mehr oder weniger eine kaum besiedelte Hügellandschaft (und alles sehr karg und trocken aussehend). So gegen 18:00 Uhr bin ich dann in Blenheim angekommen und habe mich dort erstmal auf einem Campground eingenistet. Heute Abend gab es Curry Chicken (was ich am Montag gekocht habe). Eine Portion für Morgen ist noch da, dann muss ich wieder frisch kochen. Werde morgen dann wohl so gegen 9 Uhr losfahren, damit ich mir noch ein bisschen von Picton anschauen kann bevor die Fähre um 13:45 fährt. Die Fahrt sollte für 25 Km nicht allzulange dauern.
Hanmer Springs Hot Pools
Wow, der heutige Tag war so ein richtiger Wellness und Faulenzer Tag. Das Wetter war göttlich, sonnig und nicht übermäßig warm. Ich schätze mal so max. 25 Grad. Bin gleich morgens gegen 10 Uhr zu den Hot Pools gefahren. Das ist das Rad dabei habe ist hier wirklich von Vorteil, denn so muss ich die 2 Km vom Campground weder zu Fuß gehen noch den Wagen bemühen. Die Anlage ist wirklich absolut klasse. Verschiedene Pools mit Wasser in allen Temperaturstufen (von 28° bis 41°). Dazu Becken mit normalen Wasser, Becken angereichert mit diversen Mineralien, auch Becken mit einem Anteil von Schwefel (was schon etwas "faulig" riecht). Einige Becken sind auf mehreren Ebenen verteilt wobei die Ebenen durch Felsen voneinander getrennt sind. Das war wirklich sehr entspannend. Ich habe immer wieder abwechselnd in den Becken gelegen oder mich alternativ gesonnt und dabei ein bisschen gelesen. Bis ca. 14:15 war ich in der Anlage. Dann erstmal mit dem Rad zurück zum Campground und alles überflüssigen Ballast abgeworfen. Danach bin ich ca. 10 Km zum Thrill Seekers Canyon gefahren, um mal zu sehen, was man denn dort so unternehmen kann. Jetboot fahren hatten wir schon und einen Bungee Jump traue ich mir irgendwie nicht. Trotzdem war der Blick von der Brücke in den Canyon doch recht beeindruckend. Naja, bin dann wieder zurück (so gegen 17 Uhr) und habe erstmal etwas gegessen (die letzte Portion vom Samstag). Danach habe ich mir überlegt was ich in den nächsten Tagen mache. Morgen soll es also nach Kaipooo gehen. Dort kann man z.B. mit Delphinen schwimmen. Ob ich das aber wirklich mache? Trotzdem soll es auch eine sehr schöne Wanderung dort geben. Mal sehen. Wenn ich dann am Donnerstag mit der Fähre übergesetzt habe, werde ich einen Tag auf einem Campground in der Nähe von Wellington bleiben.
Von Christchurch nach Hanmer Springs
Der erste Tag mit dem Camper bot nun doch einige kleinere Überraschungen. Ich habe am Montag Morgen noch schnell etwas vorgekocht (Curry Hühnchen), damit ich mich die nächsten Tage erstmal nicht so sehr mit der Nahrungszubereitung beschäftigen muss. Die Zeit der 3 Gänge Menüs ist jedenfalls erstmal vorbei. Habe mich noch kurz von Claudia und Lutz verabschiedet und bin dann los. Da mir der Luftdruck auf den Reifen zu gering erschien, bin ich nochmals beim Autovermieter vorbeigefahren und konnte dann gleich 2 Stunden warten, weil man nämlich feststellte, dass der TÜV (hier COF Certificate of Fitness genannt) während des Mietzeitraums abläuft. Aber gegen 12 Uhr war das erledigt und zwei neue Reifen vorne gab es als Zugabe. Bin dann in einem durchgefahren nach Hamner Springs und war gegen 14:30 da. Essen gab es aus der Konserve (sprich Mikrowelle). Ab 15 Uhr habe ich mich dann aufs Rad geschwungen und bin einige Kilometer gefahren zum Anfang des Jack´s Pass Tracks. Der Track war ganz schön anstrengend, es hat sich aber gelohnt. Immer begleitet vom Plätschern verschiedener kleiner Bäche führte der Track bestimmt 400-500 Höhenmeter hinauf und bot dann einen super Ausblick auf die Umgebung. War dann gegen 19 Uhr zurück und habe ein bisschen in meinen vielen Reiseführern gelesen. Zum Essen gab es Rührei mit Speck und Zwiebeln.
Jetzt ist Dienstag Morgen, das Wetter sieht gut aus und ich werde wohl viel Zeit in den heißen Pools verbringen. Ein richtiger Wellness Tag eben.
Jetzt ist Dienstag Morgen, das Wetter sieht gut aus und ich werde wohl viel Zeit in den heißen Pools verbringen. Ein richtiger Wellness Tag eben.
Sonntag, Februar 04, 2007
Weg aus Christchurch
So, jetzt fahre ich los. Also nicht wundern, wenn jetzt erstmal die nächsten Tage keine neue Meldung kommt.
Vorbereitung auf die Weiterfahrt
Die letzten beiden Tage waren dann erstmal sowas wie ein Ruhetag für mich. Am Samstag bin ich erst spät (so ab 11 Uhr) in die Stadt gefahren, um meine Aushänge bzgl. "biete Mitfahrgelegenheit" anzubringen. War aber vielleicht doch etwas spät, denn bisher habe ich noch nichts gehört. In einem Hostel hing die Anfrage zweier deutscher Mädels nach einer Gelegenheit auf die Nordinsel zu kommen. Als ich dort anrief, waren die beiden aber schon mit einem eigenen Van unterwegs. Jetzt steht evtl. noch die Antwort eines Österreichers an, der ebenfalls eine Nachricht hinterlassen hat mit Bitte um Kontaktierung via Email. Bin dann bis ca. 16 Uhr einfach so in der Stadt rumspaziert und durfte einem Entfesselungskünstler assistieren. War echt erstaunlich, wie sich der junge Mann aus den um seinen Körper geschlungenen Ketten befreit hat. Den Rest des Tages habe ich dann im Garten des Motels gesessen und habe gelesen. Eigentlich wollte ich dann Abends ja in eine Bar oder ins Kino, aber ich war dann doch ziemlich lustlos und auch müde und bin doch glatt gegen 22 Uhr schlafen gegangen.
Am Sonntag Morgen habe ich dann den Rest des Buches weitergelesen. Lutz und Claudia haben mich dann zur Vermietstation der Firma Apollo gefahren und ich habe dort den Campervan in Empfang genommen. Ist durchaus geräumig, aber für mehr als 2 Personen wohl kaum geeignet, vor allem wegen dem Gepäck. Eine Einführung in die Features des Wagens per Video und durch einen Mitarbeiter waren recht hilfreich. Ich hoffe mal, dass die Praxis dann nicht allzu kompliziert ist. Der Van hat eine kleine Küche mit 2 Platten Gasherd und Backofen, darunter ein Kühlschrank (der auch mit 12 Volt läuft, zumindest für ca. 7 Stunden) und einem Mikrowellenherd (nur 220 V). Eine kleine Spüle (mit Handpumpe) vervollständig die Ausrüstung. Auf Campgrounds kann man den Van dann an die 220 V Versorgung anschließen und auch die Batterien laden). Der Wassertank für das Frischwasser ist dort ebenfalls zu füllen. Das Abwasser wird gesammelt und muss an geeigneten Stellen entsorgt werden. Es gab frische Handtücher und Bettwäsche, dazu noch ein Pack mit Kartenmaterial usw. Bin jetzt gerade dabei das ganze Informationsmaterial durchzuarbeiten. Das Rad passt auch rein, muss ich nur Abends zum Schlafen rausstellen. Jetzt war ich eben noch Einkaufen und habe hoffentlich nichts wichtiges vergessen. Morgen früh muss dann alles irgendwie verstaut werden und dann kann es losgehen. Jetzt gleich werde ich nochmals die Schmutzwäsche durchwaschen und komme dann hoffentlich für die nächsten 10 Tage mit der Wäsche aus. Mehr als einmal wollte ich zwischendurch eigentlich nicht mehr waschen.
Die nächsten Berichte kommen dann wahrscheinlich wieder unregelmäßiger, je nachdem welche Möglichkeiten des Internet Zugriffs mir gerade zur Verfügung stehen.
Geplant für die nächsten Tage ist Hamner Springs, Maruia Springs am Montag, am Dienstag zum Murchinson River (Buller Gorge) und am Mittwoch nach Nelson. Spätestens aber am Donnerstag muss ich in Picton sein, da für diesen Tag die Fährüberquerung nach Wellington gebucht ist.
Am Sonntag Morgen habe ich dann den Rest des Buches weitergelesen. Lutz und Claudia haben mich dann zur Vermietstation der Firma Apollo gefahren und ich habe dort den Campervan in Empfang genommen. Ist durchaus geräumig, aber für mehr als 2 Personen wohl kaum geeignet, vor allem wegen dem Gepäck. Eine Einführung in die Features des Wagens per Video und durch einen Mitarbeiter waren recht hilfreich. Ich hoffe mal, dass die Praxis dann nicht allzu kompliziert ist. Der Van hat eine kleine Küche mit 2 Platten Gasherd und Backofen, darunter ein Kühlschrank (der auch mit 12 Volt läuft, zumindest für ca. 7 Stunden) und einem Mikrowellenherd (nur 220 V). Eine kleine Spüle (mit Handpumpe) vervollständig die Ausrüstung. Auf Campgrounds kann man den Van dann an die 220 V Versorgung anschließen und auch die Batterien laden). Der Wassertank für das Frischwasser ist dort ebenfalls zu füllen. Das Abwasser wird gesammelt und muss an geeigneten Stellen entsorgt werden. Es gab frische Handtücher und Bettwäsche, dazu noch ein Pack mit Kartenmaterial usw. Bin jetzt gerade dabei das ganze Informationsmaterial durchzuarbeiten. Das Rad passt auch rein, muss ich nur Abends zum Schlafen rausstellen. Jetzt war ich eben noch Einkaufen und habe hoffentlich nichts wichtiges vergessen. Morgen früh muss dann alles irgendwie verstaut werden und dann kann es losgehen. Jetzt gleich werde ich nochmals die Schmutzwäsche durchwaschen und komme dann hoffentlich für die nächsten 10 Tage mit der Wäsche aus. Mehr als einmal wollte ich zwischendurch eigentlich nicht mehr waschen.
Die nächsten Berichte kommen dann wahrscheinlich wieder unregelmäßiger, je nachdem welche Möglichkeiten des Internet Zugriffs mir gerade zur Verfügung stehen.
Geplant für die nächsten Tage ist Hamner Springs, Maruia Springs am Montag, am Dienstag zum Murchinson River (Buller Gorge) und am Mittwoch nach Nelson. Spätestens aber am Donnerstag muss ich in Picton sein, da für diesen Tag die Fährüberquerung nach Wellington gebucht ist.
Freitag, Februar 02, 2007
Lord of the Rings Edoras Tour
Heute bin ich auf den Spuren der Drehorte von Lord of the Rings gewesen. Nach einer ca. 3 stündigen Fahrt mit einem Monster von Toyota Landcruiser sind wir in der Gegend von Mt. Potts angekommen (ca. 600m über NN), welcher das Vorbild für Edoras abgab (der Hauptstadt der Leute von Rohan). Kennt man den Film, wird man die Gegend und die umliegende Landschaft sofort wiederkennen, auch wenn natürlich von dem damaligen Set nichts mehr zu sehen ist. Symbolisch habe ich auf den Treppen gestanden, die von der goldenen Halle hinunterführten und habe das Schwert des Aragon geschwungen. Es war unglaublich beeindruckend für mich an diesem Ort zu stehen. Die sich zu allen Seiten ausbreitende Landschaft ist einfach großartig. Ein sehr breites Tal umgegeben von hohen Bergen. Beschreiben ist schwer. Bilder dazu gibt es demnächst.
Paragliding in Christchurch
Ein letztes Mal frühstücken wir gemeinsam bei "Brigitte". Danach müssen schon einige Leute packen, weil sie bereits am Abend abfliegen. Ich kaufe zusammen mit Claudia ein und hole die Zutaten für eine Paella und einen leckeren Schoko Pudding. Außerdem kaufe ich auch für mich selber ein, denn ab sofort ist Selbstverpflegung angesagt. Den frühen Nachmittag verbringe ich mit den Vorbereitungen für die Paella. Um 16 Uhr werden ich und Heike abgeholt zum Tandem Paragliding. Der Spot wo wir starten liegt an der Summit Road, die ich am ersten Tag in Christchurch bereits mit dem Rad gefahren bin. Nachdem ich in die Ausrüstung geschlüpft bin, gestaltet sich der Start erstaunlich einfach. Hey, ich glaube viel anders kann man sich als Vogel auch nicht fühlen. Ich gleite über die Berge dahin mit einem wunderbaren Blick auf Christchurch, den Pazifik und die Hafen in Lyttelton. Der recht starke Wind lässt uns erstmal kräftig an Höhe gewinnen. Nach ca. 20 Minuten ging es dann an den Abstieg. Dazu drehte der Pilot enge Pirouetten abwärts. Ein geiles Gefühl. Einfach mal die Bilder anschauen, die ich bereits hochgeladen habe. Das Video folgt später. Die Landung auf einem Sportfeld ist easy, vielleicht lerne ich das ja noch in Deutschland. Es macht jedenfalls unheimlich Spaß. Gegen 19 Uhr sind wir zurück und es geht ans Kochen. Die Paella wird sehr gut und findet bei allen Anklang. Auch der Pudding (Beate´s Hausrezept) wird von allen genossen. Habe die Portionen allerdings etwas groß bemessen. Nicht alle kamen damit klar aber ich erkläre mit großzügig bereit die Reste zu verzehren. Am Rest des Abends schauen wir uns dann noch den Rafting Video vom Dienstag an. Klasse, kann aber die Live Aktion auch nicht ersetzen.
Von Hokitika nach Christchurch mit dem TransAlpine
Für die meisten endet nun die Reise. Mit dem Zug geht es heute von Greymouth nach Christchurch. Da wir aber nicht alle in den Begleitwagen passen, bringt uns ein Shuttle von Hokitika nach Greymouth, während Lutz den Begleitwagen mit den Rädern über die Arthur´s Pass nach Christchurch fährt. Mit Personen an Bord wäre das auch gar nicht möglich, der Pass ist sehr steil und der Wagen würde irgendwo auf halber Strecke liegenbleiben. Über Greymouth selbst ist nicht viel zu sagen. Das Stadtzentrum erstreckt sich vom Bahnhof aus vielleicht über 1Km auf 2 Straßenzüge mit den üblichen Geschäften. Der Zug fährt gegen 13:45 ab und wir machen uns alle auf den Weg die "Stadt" zu erkunden. Der Zug fährt dann auch pünktlich ab. Die Fahrt ist aber nicht ansatzweise so spektakulär wie erwartet. Das mag aber auch an der Jahreszeit liegen, weil keiner der Berge schneebedeckt ist. Nach einer ca. 9Km langen Tunnelfahrt erreichen wir den höchsten Punkt der Strecke (Arthur´s Pass). Ab jetzt geht es wieder abwärts Richtung Christchurch, wobei aber noch einige nette Viadukte gekreuzt werden. Der Aussichtswagen ist ziemlich voll, wirklich viele Fotos mache ich nicht. Wir kommen dann sogar fast 20 Minuten früher in Christchurch an, wo uns Lutz abholt und an den Ausgangspunkt unserer Reise, das Diplomat Motel, zurückbringt. Ab Abend gehen wir das letzte mal zusammen schick Essen.
Mittwoch, Januar 31, 2007
Heli Rafting
An unserem freien Tag in Hokitika war dann für die Mutigen ein Heli Rafting angesagt. Das Beiwort Heli in diesem Zusammenhang bedeutet, dass der Startpunkt des Rafts so unzugänglich ist, dass nur ein Einfliegen mit dem Hubschrauber möglich ist. Geplant war der Aufbruch für 10 Uhr. Da sich aber die Ankunft des Helis (= Hubschraubers) im Zielgebiet verzögerte, hatten wir bis 11 Uhr Zeit und ich habe zusammen mit Franz und Manfred die Chance genutzt und wir haben in Hokitika nette Präsente aus Jade erstanden. Gegen 11 Uhr traf dann der Abholdienst an unserer Unterkunft ein. Unser Fahrer Ken hatte eine Reibeisenstimme, die vermutlich nicht angeboren war sondern eine Folge extremen Zigarettenkonsums. Allein die Fahrt zum Startpunkt des Helikopters dauerte fast 1 1/2 Stunden, da der Weg teilweise über Schotterpisten übelster Qualität führte. Die Geschwindigkeit betrug auf diesen Pisten kaum mehr als 10 Km/h. Endlich angekommen, ging es an Einkleiden. D.h. alles aus bis auf Badehose, dann zuerst ein wärmendes Unterhemd in aktuellen Modefarben (quer farbig Bund gestreift) über den Oberkörper gestreift und darüber dann einen handelsüblichen Taucheranzug und Gummischuhe. Schwimmweste und Helm habe die Ausrüstung vervollständigt. Da sich die Ankunft des Helis weiter verzögerte, haben wir dann erstmal unsere Mittagspause eingelegt. Endlich kam dann der Heli nachdem schon die Befürchtung eines Absturzes bestand. Ein kleiner 2 Mann Heli und das nicht ohne Grund. In mehreren Schüben hat er dann die 16 Teilnehmer, die 4 Guides und die Ausrichtung zum Ziel gebracht. Das Zielgebiet hätte auch gar keinen Platz für etwas größeres Geboten. Die Landezone war eine kleiner Spot mit Kies im Wasser von vielleicht 2x2 Metern. Nachdem wir also endlich alle da waren, konnte es nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung losgehen. Den Raft selbst zu beschreiben ist kaum möglich, dass wird das Video besser können, was von einem der Guides gemacht wurde. Kurz gesagt: Es hat enorm Spaß gemacht und wir sind durch einmalige Landschaft gefahren. Einmal bin ich über Bord, wurde aber recht schnell wieder in Boot gezogen. Auf der Rückfahrt habe ich mich dann doch noch verletzt, weil ich im Wagen auf einem kleinen Notsitz ohne Gurte und ohne Sitzreihe vor mir saß. Als Ken dann an einer Kreuzung etwas heftiger Bremsen musste, bin ich nach vorne gerutscht und auf die Knie gefallen und habe mir dabei eine ganz nette Prellung zugezogen, die mich zumindest für 1 bis 2 Tage jetzt dazu verdonnert nicht mit dem Rad zu fahren.
Montag, Januar 29, 2007
Von Hari Hari nach Hokitika
Der heutige Radeltag fing bereits nach dem Frühstück mit Regen an und als Konsequenz konnten sich nur Ute, Lou, Franz und ich zum radeln entscheiden. Bis zum ersten Stop nach ca. 24 Km im Bushman´s Café haben wir auch alle durchgehalten. Es hat ununterbrochen mehr oder weniger stark geregnet. Danach hat dann die restlichen 55 Km nur noch Franz durchgehalten, ich habe mich wie Ute und Lou danach mit dem Wagen bis zum Mittagsplatz durchgeschlagen. Da es dort keinen überdachten Platz gab und es immer noch wie aus Eimern schüttete, haben wir es uns in einem kleinen Café gemütlich gemacht. Bis auf Franz sind dann alle weiter mit dem Auto nach Hokitika. Dort waren wir dann bereits gegen 14:00 und haben unsere wirklich schönen Unterkünfte bezogen. Am Abend können wir uns dann gleich gegenüber der Unterkunft eine Glühwürmchen Höhle anschauen und Morgen steht ein Rafting auf dem Programm. Hey, und es regnet mittlerweile auch seit mehr als 2 Stunden nicht mehr.
Neue Bilder lade ich wieder am Mittwoch aus Christchurch hoch. Dort ist der WLAN Zugang im Motel kostenlos.
Neue Bilder lade ich wieder am Mittwoch aus Christchurch hoch. Dort ist der WLAN Zugang im Motel kostenlos.
Von Fox Glacier nach Hari Hari
Nachdem wir gestern einen wunderschönen Tag am Fox Glacier verbracht haben, sind die Wetteraussichten für den heutigen Tag eher mäßig bis schlecht. Am frühen Morgen sah es zuerst noch recht freundlich aus, so dass Franz, Ute, Hermann und ich mit dem Rad los sind, während der Rest sich dazu entschlossen hatte, sich mit dem Wagen "shuttlen" zu lassen. Bis zum ersten Stop im Ort "Franz Josef Glacier" waren einige kräftige Bodenwellen zu besiegen. Insgesamt bestimmt ca. 450 Höhenmeter. In "Franz Josef" angekommen, war erstmal eine Pause angesagt, da es einen netten Schauer gab. Bin dann aber recht schnell weiter, habe mich aber nach ca. 10 Km vom "Shuttle" auflesen lassen, da mich der starke Gegenwind teilweise zum Stillstand abgebremst hat. Ute, Franz und Hermann haben diese Schwäche nicht gezeigt. Nun ging es für mich erstmal gemütlich mit dem Wagen weiter nach Wakaroha zum Mittagsplatz. Nach einem guten Lunch habe ich mich dann wieder so richtig wohl gefühlt, dass ich mich erneut aufs Rad geschwungen habe. Regnen tat es bisher auch nicht. Toll war diese Entscheidung im Nachhinein nicht. Denn kurz nach dem Start fing es immer heftiger an zu regnen und ich musste die Regenbekleidung dann doch anziehen. Und der Mt. Herkules mit seinen ca. 200 Höhenmetern Anstieg stand auch noch bevor. Als ich dann zusammen mit Ute in Hari Hari ankam, war ich doch ziemlich feucht. Irgendwie findet der Regen anscheinend immer eine Öffnung. Abends gab es dann ein leckeres Buffet und super Dessert. Danach haben wir noch gemütlich in der Bar gesessen und Billard gespielt.
Gletscherwanderung auf dem Fox Glacier
Heute habe ich dann eine Gletscherwanderung gemacht (meine erste überhaupt). Das besondere an den Gletschern Neuseelands ist, dass sie auf bis auf eine sehr geringe Meereshöhe heranreichen, der Fox Glacier z.B. bis auf 300 m Meereshöhe und der Strand nur ca. 20 Km entfernt ist. Außerdem wachsen die Gletscher Neuseelands zur Zeit, während ja sonst allgemein ein Rückzug zu beobachten ist. Es ging erstmal eine Zeitlang am Rand des Gletschers entlang um in eine geeignete Position zum Betreten zu kommen. Vorher mussten dann noch Steigeisen unter die Schuhe geschnallt werden und dann konnten wir den Gletscher betreten. Unser Führer musste ziemliche Schwerstarbeit leisten um mit seiner Hacke Stufen in das Eis zu schlagen. Insgesamt fand ich jetzt das ganze aber nicht allzu gefährlich. Ok, die Gletscherspalten sehen wirklich harmlos aus. Das unter dem in der Mitte liegendem gepresstem Schnee aber ein weiterer Hohlraum ist, hätte ich nicht gedacht, wenn unser Führer den Schnee nicht mal mit seiner Hacke zu Brei geschlagen hätte. Wir haben uns dann ca. 4 Stunden aufwärts bewegt bis wir den Rand des Gletscherabbruchs erreicht haben. Ab dort ist ein weiterkommen kaum mehr möglich, die Struktur des Gletschers ändert sich stark. Es sind kaum mehr Flächen vorhanden, die einen Halt ermöglichen. Eine Reihe von teilweise sehr schönen Fotos konnte ich natürlich auch machen. Wieder zurück so gegen 17:00 Uhr habe ich mich dann noch etwas in den Sonne gelegt und gelesen, danach habe ich einige weitere Postkarten geschrieben.
Morgen steht dann eine weitere recht schwierige Etappe an. Insgesamt ca. 90 Km wobei gleich auf den ersten 15 Km drei Anstiege mit insgesamt ca. 500 Höhenmetern zu bewältigen sind. Mit etwas Pech fällt die Etappe aus, weil schwere Regenfälle und Gewitter vorausgesagt sind. Jetzt während ich das Schreibe sieht es noch ganz gut aus. Der Wind hat zwar gehörig aufgefrischt, zwischen den Wolken sind aber immer noch vielen Lücken zu sehen.
Morgen steht dann eine weitere recht schwierige Etappe an. Insgesamt ca. 90 Km wobei gleich auf den ersten 15 Km drei Anstiege mit insgesamt ca. 500 Höhenmetern zu bewältigen sind. Mit etwas Pech fällt die Etappe aus, weil schwere Regenfälle und Gewitter vorausgesagt sind. Jetzt während ich das Schreibe sieht es noch ganz gut aus. Der Wind hat zwar gehörig aufgefrischt, zwischen den Wolken sind aber immer noch vielen Lücken zu sehen.
Von Haast nach Fox Glacier
Pfff, bin ich fertig. Hätte nicht gedacht, dass ich die 125 Km schaffe. Bis zum Mittagspunkt bei 60 Km war ich noch leidlich gut drauf, obwohl wir bereits 3 kräftige Anstiege mit gesamt 350 Höhenmetern zu bewältigen hatten. Danach habe ich mich nur noch durch Meditation, den Gedanken an Beate und durch regelmäßige Stops alle paar Kilometer vorwärtsbewegt. Am schlimmsten waren gar nicht die Beine sondern der Po. Der fühlte sich am Ende an, als wären Panzer darübergefahren. Regelmäßige Fotostops am Wegesrand haben den Leidensweg weiter verkürzt. Nach ca. 7:30 reiner Fahrzeit war ich dann am Ziel. Das ich dann beim Wäsche waschen ein Taschentuch vergessen habe und es zum üblichen Malheur kam, ist wohl meiner Erschöpfung zu zuschreiben. Morgen steht jedenfalls mit wieder ein radfreier Tag an. Ich werde den Tag nutzen und eine Tagestour auf den Fox Glacier machen.
Von Makarora nach Haast
Über Nacht hat sich der Himmel bezogen, geregnet hat es aber nicht. Wenn es so bleibt, ein schöner Tag für die kommenden 80 Km. Dabei müssen wir diesmal den letzten Pass auf dem Weg zur Westküste überwinden (Haast Pass, ist allerdings die bisher geringste Herausforderung, die Passhöhe liegt in 564 Meter, wir haben ca. 200 Höhenmeter zu überwinden. Die ersten 17 Km sind nur leicht ansteigend, danach geht es 2 Km so richtig bergauf dann hat man den Pass bezwungen). Auf dem Weg dorthin kann man einige schöne Wasserfälle beobachten, das ist aber auf dem ganzen Weg zum Ziel so. Wasserfälle soweit das Auge reicht. Auch die Landschaft ändert sich total. Wir geraten auf die Westseite der Southern Alps, wo es bei überwiegender Westwindlage sehr viel mehr regnet. Immer mehr ändert sich die Erscheinung der Natur in Richtung eines gemäßigten Regenwaldes. Unser Mittagsziel erreichen wir nach ca. 34 Km. Lange hält es hier keiner aus, da der Platz fest in der Hand von Sandflies ist. Diese kleinen Dinger stechen einen ähnlich wie Mücken, ohne allerdings wirklich langanhaltend juckende Pusteln zu verursachen. Der Effekt ist meistens über Nacht verschwunden. Nach dem Mittagsplatz sind noch ca. 50 Km zu schaffen. Das Wetter macht der Westküste alle Ehre und es regnet teilweise recht kräftig. Ich lege mehrfach Regenkleidung an und auch wieder ab. Am Ende wurde es dann aber wieder sonniger. Insgesamt waren die 80 Km aufgrund der ausbleibenden Sonne und nur gemäßigter Temperaturen sehr angenehm zu schaffen.
Morgen steht dann unsere längste Etappe mit ca. 120 Km an.
Morgen steht dann unsere längste Etappe mit ca. 120 Km an.
Von Wanaka nach Makarora
Man, was bin ich geschafft. Die 66 Km heute hatten es in sich. Was in der Beschreibung so harmlos als "hügelig" beschrieben war, hat sich dann doch auf 650 Höhenmeter addiert. Also fast genausoviel wie gestern. Nur war es eben gestern konzentrierter auf den ersten 17 Kilometern. Dazu kam dann ab der Hälfte der Strecke ein ziemlich heftiger Gegenwind, den die Experten aus dem Norden (Manfred) auf teilweise 5-6 Windstärken eingeschätzt haben. Am Ziel war ich jedenfalls völlig platt. Mehr als 10 Km hätte ich wohl nicht mehr geschafft. Dafür wurden wir aber unterwegs mit vielen Stellen für schöne Fotos belohnt. Beizeiten gibt es dann wieder Nachschub an Fotos. Und als Belohnung für die Anstrengung fahren wir dann gleich noch mit einem Jetboot eine Runde auf dem Fluss hier. Das sollte recht spaßig werden.
Wow, war das geil. Kaum in Worte zu fassen. Und auch nicht zu fotografieren. Dazu war das Tempo mit 70 km/h über den Wilkinson River in den Mt. Aspirin Nationalpark einfach zu schnell. Der Pilot ist hat wirklich alles gegeben, damit wir unseren Spaß hatten. Ein paar Dreher des Bootes auf der Stelle aus vollem Tempo gab´s als Zugabe. Dazu dann noch ein Bad im lt. Auskunft des Piloten 8° kalten Wilkinson River.
Hey, und heute Morgen ist es bewölkt. Das dürfte meinen Armen zu gute kommen, die trotz Sonnenschutz Faktor 50 doch arg von der Sonne angegriffen sind.
Wow, war das geil. Kaum in Worte zu fassen. Und auch nicht zu fotografieren. Dazu war das Tempo mit 70 km/h über den Wilkinson River in den Mt. Aspirin Nationalpark einfach zu schnell. Der Pilot ist hat wirklich alles gegeben, damit wir unseren Spaß hatten. Ein paar Dreher des Bootes auf der Stelle aus vollem Tempo gab´s als Zugabe. Dazu dann noch ein Bad im lt. Auskunft des Piloten 8° kalten Wilkinson River.
Hey, und heute Morgen ist es bewölkt. Das dürfte meinen Armen zu gute kommen, die trotz Sonnenschutz Faktor 50 doch arg von der Sonne angegriffen sind.
Von Arrowtown nach Wanaka
Ein wunderbarer Tag. In der Nacht hat es zwar kräftig geregnet, aber zum Morgen hat es dann aufgeklart und der ganze Tag war sonnig. Die ersten 14 Km waren der schwierigste Teil der Strecke. Es waren ca. 700 Höhenmeter zu überwinden und die hatten es teilweise echt in sich. An einigen Stellen musste ich schieben, aber dann endlich auf der Passhöhe in ca. 1076 m angekommen, hatte man einen fantastischen Blick auf die umgebende Landschaft. Die Abfahrt war dann purer Spaß. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich 55 km/h drauf, musste dann aber wegen nicht gut einsehbarer Serpentinen doch etwas drosseln. Die 10 km bis nach Cardrona waren in glaube ich gerade einmal 20 Minuten zurückgelegt. Obwohl wir bereits auf der Passhöhe unser Lunch zu uns genommen hatten, lud dieses urige Hotel einfach dazu ein nochmals kurz einzukehren und ein kleines Getränk zu sich zu nehmen. Jetzt waren nur noch 25 Km zu fahren bis zum Ziel am Lake Wanaka. Wir haben wieder einmal eine Klasse Unterkunft. Da wir bereits gegen 15 Uhr am See waren, konnten wir noch eine Menge tun oder auch nicht. Ich habe mich am See gesonnt und gebadet (obwohl die Temperatur wohl kaum 16° betrug, aber immerhin mehr als in den anderen Seen). Danach noch eine kleine Tour durch das Örtchen und gegen 19 Uhr stand dann mal wieder das Essen an. War heute besonders klasse. Rein vegetarisch, als Vorspeise Möhrensalat, danach Blattspinat mit Fetakäse umrollt von einer dünnen Teigrolle. Danach vs. Eissorten mit heißen Himbeeren. Hmmmm, ich glaube trotz des radelns lege ich hier an Gewicht zu.
Montag, Januar 22, 2007
Doubtful Sound
Wow, das Wochenende war absolut geil. Am Sonntag Morgen sind wir von Arrowtown mit dem Wagen los nach Lake Manapurie (ca. 3 Stunden Fahrt). Dann ging es über den See zur Kraftwerksstation auf der Westseite des Sees und dann mit einem Bus über den Wilmot Pass nach Deep Cove. Hier beginnt der Doubtful Sound (den hat übrigens Captain Cook so benannt, weil er wegen des starken Windes Bedenken hatte, dass er den Sound gar nicht mehr verlassen kann). Es ging dann zusammen mit etwa 60 anderen Leuten an Bord der Fjordland Explorer, wo wir unsere 4ér Kabinen bezogen haben. Das Schiff fuhr dann raus in den Sound bis zur offenen See (Tasman Sea) wo wir eine Robbenkolonie beobachten konnten. Nebenbei bemerkt hat es die ganze Zeit geregnet, was aber für die Gegend auch nicht ungewöhnlich ist (bei 6-8 m Jahresniederschlag). Dann ging es wieder zurück in den Sound bis etwa zum Malaspine Reach wo wir geankert haben. Wir konnten dann Kajak fahren und das war trotz des schlechten Wetters sehr reizvoll. Der Wald hier gehört zur Gattung des gemäßigten Regenwaldes, die Temperaturen liegen nicht sehr hoch. Es war irgendwie toll, unter Baumwipfel herzufahren, welche über das Wasser hinausreichten und aus denen die Feuchtigkeit nur so tropfte. Nachdem wir eh nass waren, durfte natürlich ein Bad in dem ca. 14° kühlen Wasser nicht fehlen. Sehr erfrischend. Nun ja, dann war es mal wieder Zeit für das Essen und die guten Stewards an Bord haben da wirklich super gezaubert. Vor allem die Desserts waren einsame Spitze. Das führte dann dazu, dass ich am nächsten Morgen nur Müsli und Obst zum Frühstück gegessen habe. Und weil es so schön war, haben wir am Morgen auch nochmals gebadet. Bereits gegen 7:00 Uhr ging es auf den Rückweg mit einer Fahrt durch den Hall Arm des Sound. Da mittlerweile auch ab und zu mal die Sonne durch die Regenwolken blickte, konnte ich ein paar hoffentlich schöne Fotos von den vielen Wasserfällen machen. Letztendlich waren wir gegen 10 Uhr wieder am Anleger und dann folgte wieder das Gemisch aus Bus, Schiff und Auto zurück nach Queenstown. Leider hat es dann mit dem Paragliden nicht mehr geklappt, da es einfach zu windig war. Und auch ein Segeltörn mit der neuseeländischen America´s Cup Yacht war wegen des Windes nicht möglich. Aber vielleicht ergibt sich ja noch eine andere Möglichkeit. Morgen geht es dann über die Crowns Range nach Wanaka und die Strecke ist kurz (56 Km) aber mit einem heftigen Höhenprofil versehen.
Ach ja, in meinem Telefon liegt jetzt eine Karte von Vodafone NZ und wer mich anrufen mag soll dies unter der Numer 00642102475817 tun. Am besten zu deutscher Zeit zwischen 8-10 Uhr (dann haben wir hier 20-22 Uhr).
Ach ja, neue Bilder gibt es auch
Ach ja, in meinem Telefon liegt jetzt eine Karte von Vodafone NZ und wer mich anrufen mag soll dies unter der Numer 00642102475817 tun. Am besten zu deutscher Zeit zwischen 8-10 Uhr (dann haben wir hier 20-22 Uhr).
Ach ja, neue Bilder gibt es auch
In Queenstown
Man war das heute ein entspannender Tag. Kein Radfahren :-) Und zum Frühstück diesmal halbwegs vernünftige Brötchen und wirklich leckere Croissants. Sind dann ab in die Stadt (Queenstown) gegen 10:15. Habe mich dann erstmal etwas sportlich betätigt und bin den Hausberg hochgeklettert (ca. 450 m). Von der Spitze hätte man z.B. mit einem Gleitschirm im Tandem springen können, mir fehlte aber heute irgendwie der Mut. Evtl. kann ich das aber am Montag Abend noch nachholen. Den Weg runter konnte man dann in einer Gondel zurücklegen. Zurück in der Stadt war dann das übliche Shopping und Sightseeing angesagt. Da unterscheidet sich Queenstown nicht von anderen touristischen Städten wie z.B. Surfers Paradise in Australien. Gegen 15:00 Uhr war ich dann im Birdlife & Kiwi Park. Hier konnte man Kiwis in originaler Umgebung sehen. Da Kiwis nachtaktive Tiere sind, waren sie in einem Raum mit Schwarzlicht untergebracht. Wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewohnt hatten, konnte man die Kiwis gut beobachten. Fotos waren aber leider nicht möglich. Außerdem konnte man noch eine Menge andere Vögel aus der Vogelwelt Neuseelands sehen und eine Maori Darbietung war auch dabei. So, jetzt werde ich einen kleinen Rucksack für unsere Schifffahrt morgen packen und dann gibt es erneut Essen.
Freitag, Januar 19, 2007
Von Omarama nach Queenstown
So, der bisher schwierigste Tag ist nun zu Ende. Es fing mit einem leckeren Frühstück am Morgen an, ausnahmsweise mal bereits gegen 7:00 Uhr. Gegen 8:00 Uhr ging es dann los auf die ersten 34 Km, die leicht bergan zum Lyndiss Pass in 967m Höhe führten (dabei hatten wir ca. 500 Höhenmeter zu überwinden). Die letzten 4 Km waren allerdings extrem heftig. Selbst im kleinsten Gang kam ich nur im Schritttempo voran. Auf der Passspitze habe ich dann erstmal eine längere Pause gemacht und ein bisschen fotografiert. Danach folgte dann der Lohn der Mühe mit einer super Abfahrt. Neuer Geschwindigkeitsrekord von 61 Km/h. Bis zum Mittagsplatz bei 60 Km konnte ich noch gut durchhalten. Dort angekommen habe ich mir dann erstmal ein kleines Bad im Fluss gegönnt und dann richtig gut gefuttert. Jetzt ging es weiter und es wären noch 52 Km zu fahren. Die nächsten 10 Km habe ich noch ganz gut geschafft. Dann kam aber erneut über ca. 2 Km ein ziemlich heftiger Anstieg und ich konnte den Rest des Anstiegs nur noch schieben. Danach ging es dann aber erstmal wieder abwärts. Leider hatte mich der Anstieg zu sehr angestrengt und ich hatte leichte Kopfschmerzen. Am nächsten Zwischenpunkt bei 80 Km (einem Café) habe ich mich dann vom Begleitwagen auffischen lassen :-( Naja, habe dann erstmal ein Eis gegessen und ´nen Cappu getrunken. Nun ja, aber es geht mir ja nicht um sportliche Höchstleistungen und ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl. Bis nach Arrowtown ging es dann mit dem Begleitbus weiter. Dort haben wir einen wirklich hübsche Unterkunft für die nächsten 3 Tage. Morgen ist ein freier Tag in Queenstown und danach geht es auf ein Schiff in den Doubtfull Sound.
Von Lake Ohua nach Omarama
Man heute war ja ein fast einfacher Tag mit nur 63 Km Fahrt. Es ging zuerst zurück die Strecke am Lake Ohua entlang, bis wir wieder auf der Hauptstraße #8 waren. Dann ging es einige Zeit die Straße entlang, was sehr leicht viel, da wir Rückenwind hatten und die Strecke leicht abschüssig war. Nach vielleicht 12 Km ging es dann rechts ab zu den Clay Cliffs. die wir dann nach 12 Km auch erreichten. Ein Teil der Strecke war Schotter und hätte bestimmt gereicht um Milch gerinnen zu lassen. Am Ziel wartete dann wieder ein leckeres Lunch auf uns. Danach haben wir die Cliffs erkundet. Am ehestens würde ich die Felsformation noch mit den Bryce Canyon in den USA vergleichen. Spitze Felsnadeln, zwischen denen man rumklettern kann (nur die Farbe passt nicht). Der Udo war natürlich zu mutig beim Klettern und wäre fest abgestürzt. Aber zum Glück ist es bei einigen heftigen Hautabschürfungen geblieben. Ein kurzes Bad in dem Fluss hat dann den Nachmittag zu einem schönen Abschluss gebracht. Jetzt ging es nur die 12 Km zurück und dann rechts ab und noch ca. 8 Km an der Hauptstraße entlang nach Omarama. Dort übernachten wir und morgen steht dann unsere 112 Km Etappe an.
Vom Lake Pukaki zum Lake Ohua
So der dritte Radtag ist nun zu Ende und ich fühle mich total geschafft. Die heutige Fahrstrecke betrug etwa 90 Km und es ging die ersten ca. 30 Km auf dem Weg zurück, den wir gestern nach Glentanner Park zurückgelegt haben. Danach ging es dann weiter an einem Kanal entlang bis wir nach ca. 50 Km unseren Mittagsplatz am Lake Ruataniwha erreichten. Dort habe ich erstmal erfrischend gebadet. Das Wasser war hinreichend warm. An dem See wird auch Rudersport betrieben. Nun waren noch ca. 40 Km zu fahren und die Hitze nahm zu. Keinen Wolken verdeckten den Himmel und es gab auch noch technische Probleme mit dem Rad (Bremse vorne defekt). Ganz ehrlich, ich war froh als ich dann am Ziel war, der Lake Ohua Lodge (so ca. gegen 16:00 Uhr nach 5 Stunden Gesamtfahrzeit). Jetzt war Entspannung angesagt. Zuerst ein Bad im erfrischend kalten See, dann eintauchen in den Whirlpool des Hotels. Das Abendessen kommt heute Abend mal nicht aus der Hand von Claudia. Wir gehen stattdessen schick Essen. Morgen sieht es dann etwas relaxter aus mit (nur) 63 Km Fahrleistung während am übernächsten Tag eine 112 Km Etappe auf dem Programm steht (davon 34 Km mit Anstieg). Landschaftlich bot die heutige Etappe keine aufregenden Neuigkeiten (man wird schnell verwöhnt von den einmaligen Ausblicken und nimmt diese schnell als "normal" an).
Vom Lake Tekapo zum Lake Pukaki
Heute am zweiten Radtag ging es schon etwas mehr zur Sache. 84 Km waren angesagt. Nach einem aufbauenden Frühstück ging es ca. gegen 9:30 los. Der erste Teil der Strecke führte für längere Zeit an einem Kanal entlang, der die Seen Tekapo und Pukaki verbindet. Nach ca. 30 Km konnten wir eine Lachsfarm besichtigen und auch frischen Lachs essen, Yummi. Falls jemand wissen will wie das Wetter heute war: Anfangs teilweise bewölkt, später durchgehend sonnig. Nach dem kurzen Stop an der Lachsfarm ging es dann am Kanal entlang weiter und dann quer rüber in Richtung Lake Pukaki. Kurz vor der Staumauer nach ca. 44 Km war dann unsere wohlverdiente Mittagspause mit dem üblichen sehr gutem Essen. Jetzt waren immer noch ca. 40 Km zu überwinden. Nach der Staumauer gab es ein kleines Visitor Center an der Seite und dort habe ich mir erstmal Lektüre besorgt. Das Herr der Ringe location book. Dort sind alle Drehorte mit Beschreibung und vielen Bildern aufgelistet. Einige der Orte werde ich sicherlich noch anfahren. Danach ging es dann rechts ab und an der Westseite des Sees entlang Richtung Norden. Der Mt. Cook war auch von hier schon super zu sehen. Ab jetzt wurde es richtig anstrengend, da selbst die letzten Reste der Bewölkung verschwanden und die Sonne unbarmherzig auf uns nieder knallte. Am Pete´s Lookup habe ich dann nochmals einen Stop gemacht und ein paar Fotos geschossen. Jetzt waren noch ca. 25 Km zu fahren. Man war das anstrengend. Und morgen stehen sogar 94 Km auf dem Programm. Letztendlich bin ich aber so gegen 16:00 Uhr am Ziel, dem Glentanner Park Center angekommen. Wir waren rechtzeitig dar um noch einen 45 Minuten Hubschrauberflug um den Mt. Cook mit Landung im Schnee zu buchen. Das war einfach nur super und läßt sich kaum in Worte fassen. Der Mt. Cook ist ca. 3500 m hoch und wir konnten auch Blicke auf den Mt. Tasman und den Fox bzw. Franz Josef Gletscher werfen. Vielleicht das erste und letzte Mal, dass ich diesen Winter Schnee zu sehen bekomme. Jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Bericht und warte darauf, dass endlich das Essen fertig ist :-)
Von Christchurch zum Lake Tekapo
So, heute steht der erste Fahrtag an. Wir gehen bereits um 7:00 Uhr Frühstücken, da wir noch eine längere Strecke fahren müssen. Wir bisher immer ist das Frühstück exzellent. So gegen 10 Uhr kommen wir dann los und es geht von Christchurch erstmal mit dem Wagen Richtung Geraldine/Fairlie. Wir sind ca. 2 1/2 Stunden unterwegs. Die Landschaft ist ziemlich eintönig und industrialisiert. Wetter ist bis kurz vor Fairlie sonnig, dann aber ziemlich bewölkt (zum Glück). In Fairlie wartet Claudia schon wieder mit Lunch auf uns. Köstlich und stärkend. Nun aber endlich aufs Rad nach Lake Tekapo. Die ersten 20 Km geht es nur leicht und kaum merklich bergauf. Wetterbedingungen sind eigentlich ideal. Bewölkt und Temperaturen bei vielleicht 20°. Ab Km 20 wird es dann etwas steiler mit dem Anstieg zum Burkes Pass, ich fahre mit der niedrigsten Übersetzung. Das Wetter scheint umzuschlagen. Es wird merklich kühler, die Bewölkung nimmt zu und ein starker Wind kommt auf. Auf der Passhöhe bei 705 m ist es dann richtig unangenehm. Unter 15° kühl. Nebelschwaden ziehen die Berghänge runter, aber es regnet glücklicherweise nicht. Die Abfahrt ist dann einfach genial. Auf nur wenigen Kilomtern klart es auf und gibt den Blick frei auf Vorläufer der South Alps mit noch schneebedeckten Gipfel. Die Sonne kommt immer mehr zum Vorschein und als wir dann im Tal angekommen sind ist bestes Sommerwerte und die Temperatur liegt wohl eher bei 25°. Jetzt sind noch ca. 10 km zu fahren. Am Ende erwartet einen dann der phantatische Anblick des Lake Tekapo. Eine riesige türkis schimmernde Wasserfläche umgeben von Bergen. Die Unterkünfte hier sind spitze. Direkt mit Blick auf den See. Der Sonnenaufgang Morgen muß phantatisch werden. Natürlich muss ich ein Bad im See probieren. Aber nicht umsonst sind keine Leute beim Schwimmen zu sehen. Das Wasser ist sehr kühl, geschätzt bei um die 10°. Aber äußerst erfrischend. Ich halte es 10 Minuten aus und stelle mich danach unter die heiße Dusche. Mit einem erneuten Abendessen der Spitzenklasse klingt der Abend aus. Man glaubt es kaum, aber ich bin gegen 22:00 so müde, das mit beim Tippen die Augen zufallen und ich den Rest hier auf den nächsten Morgen verschiebe.
Sonntag, Januar 14, 2007
Erkundung von CC und Trip in die Berge
Heute wollen wir CC erkunden. Richtige Kilometer mit dem Fahrrad werden wir aber nicht zurücklegen. Naja, war aber dann doch anders. Sind morgens gegen 8:00 Uhr zum Frühstücken. Danach ging es mit dem Rad ans Meer. Wasser war relativ warm, hatte allerdings auch keine Badehose dabei. Die Claudia hatte uns ein wirklich hervorragendes Mittagessen gemacht. Es gab eine Menge Obst, kleinen Pizzen. Dazu Avocado Pastete, Eier mit Lachs und vieles mehr. Göttlich. Dann sind wir in die Stadt zurück an den Kathedral Square. Eigentlich war jetzt Sightseeing in der Stadt angesagt aber ich habe mich von Udo überreden lassen noch in die umliegenden Berge zu fahren. Das hätte ich vielleicht doch besser lassen sollen :-) Udo ist um einiges fitter als ich (macht mal lässig ne Tour über 250 km). Aber immerhin hat er mich mitgezogen und ich habe es dann doch geschafft. Wir haben ca. 650 Höhenmeter überwinden und die Aussichten waren atemberaubend. Ich hätte mich echt geärgert, wenn ich da nicht mitgekommen wäre. Der Blick von oben über die Stadt oder auf einen See waren Blicke, die doch stark an gewissen Szenen aus Herr der Ringe erinnert habe. Es hat zwischendurch ein klein bisschen geregnet und dann dampften gleich die Straße und es gab richtig Nebel. Die Abfahrt war dann sehr angenehm. Als wir dann zurück waren, haben wir erstmal das Knarren von meinem Fahrrad beseitigt. Ein bisschen Öl an die richtigen Stellen hat gereicht. Die Räder sind jetzt erstmal auf dem Hänger befestigt weil wir morgen ca. 3 Stunden mit dem Wagen aus der Stadt fahren. Dann kam der angenehme Teil und es gab ein super lecker Abendessen in einer Gaststätte. Ich habe Lamm auf Gemüse gegessen. Ein Genuss. Beim Essen hatte ich dann einen richtig fetten Krampf im Oberschenkel. Mußte daraufhin erstmal einen Runde um das Restaurant laufen. Hoffentlich macht mir das Morgen keine Probleme. Aber morgen fahren wir ja auch nur 40 km und heute waren es dann schon 70 km. Außerdem überwinden wir keine 650 Höhenmeter.
Anreise und Akklimatisation
Sitze jetzt hier gerade im Motel Diplomat in CC und relaxe. Will mal etwas über die Anreise schreiben. Der Flug von Frankfurt nach San Francisco war ziemlich ätzend. Uraltes Boardentertainement System (4 feste Filme während des Fluges) und alkoholische Getränke nur gegen Aufpreis. Da habe ich dann die ganze Zeit nur Zeitung gelesen. Und obwohl ich in San Francisco eigentlich nur auf der Durchreise war, musste ich dort meine Fingerabdrücke hinterlassen und ein Foto. Außerdem musste das Gepäck dort die Customs passieren und ich musste mit Tasche und Rad auf einem dieser Trolleys durch die halben Flughafen, um das Gepäck wieder loszuwerden. Da gerät man ganz schon ins Schwitzen und die 3 Stunden Aufenthalt entpuppen sich auf einmal als gar nicht so lang. Naja zumindest hatte ich dann aber noch 1 Stunde Zeit fürs Surfen über einen WLAN Hotspot (leider aber nicht umsonst). Der Flug nach Auckland mit Air New Zealand war dann doch wesentlich angenehmer, denn man konnte sich individuell sein Wunschprogramm an Filmen zusammenstellen und ich habe alle 3 Teile der HDR Trilogie geschaut. Da blieben dann von den knapp 12 Stunden Flug nur noch 3 Stunden übrig, die man irgendwie rumkriegen musste. Ach ja, auf beiden Teilstrecken habe ich Sitze an den Exit Rows bekommen und konnte mich wunderbar ausstrecken. Die letzten 1 1/2 Stunden nach Christchurch waren dann natürlich total umspektakulär. Das Rad kam in einem recht erschreckendem Zustand an, der Karton war an mehreren Stellen eingerissen und ich dachte anfangs noch, dass der Lenker verlorengegangen wäre, was aber dann doch nicht der Fall war. Am Flughafen hat mich dann die Claudia von Valhalla Tours abgeholt und in das Motel gefahren. Ein Teil der restlichen Teilnehmer war schon angekommen und saß beim Frühstück. Ich habe mich dann gerne dazugesellt und richtig fett gefuttert. Zwei Riesenwürste auf Toast mit gebratenem Speck und Spiegelei. Danach haben wir die Räder dann zusammengebaut. Einige hatten Ihr Rad total raffiniert in einem speziellen Fahrradkoffer transportiert. Mein Rad läuft gut, nur mein Tacho funktioniert aus mir noch nicht bekannten Gründen nicht. Danach konnten wir dann erstmal nach Gutdünken die Stadt unsicher machen. Ich habe mir erstmal eine Vodafone Prepaid Karte zugelegt und bin ansonsten einfach mal in den Parks der Stadt rumgefahren. Jetzt ist es ca. 16:00 am Samstag und ich werde jetzt erstmal Duschen und dann glaube ich nicht mehr allzuviel tun. Wir sind dann gegen 19:00 Uhr noch Essen gegangen. Lecker. Fisch auf Zitronenmelisse. Dann war ich aber dank des Weines auch total Müde und habe bis jetzt gerade eben 07:00 am Sonntag geschlafen.
Freitag, Januar 12, 2007
Die erste Hälfte ist geschaft
So, ich hänge hier in SFo rum. Die Kiste mit dem Rad sah hier schon ziemlich lädiert ist. Wird hoffentlich noch die letzten Meilen nach Christchurch durchhalten. War doch recht anstrengend, trotzt eines Platzes in den Exit Rows. Habe etwas Kopfschmerzen. Ist jetzt hier 18:15 Ortszeit am 11.1 und in einer Stunde geht es dann weiter. Werde jetzt noch ein paar Mails lesen und dann den Heise Newsticker durchkämmen.
Mittwoch, Januar 10, 2007
Die letzte Nacht war recht heftig
Hm, irgendwie hätte ich auch schon früher dran denken können und die ganzen Newsletter bereits über Weihnachten abbestellt. So habe ich gestern bis 2:00 Uhr Nachts gesessen und Newsletter abbestellt. Nebenbei habe ich den Ipod mit Musik für die Reise gefüllt, noch ein paar CD´s weggebrannt und neue Ansagen auf Anrufbeantworter für Festnetz und Handy gesprochen.
Außerdem habe ich das ganze elektronische Equipment (Kamera, Camcorder, Laptop, Handy etc) auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit geprüft und bereits teilweise verpackt. Trotz der nur 3 Stunden Schlaf bin ich aber gar nicht müde. Vermutlich bin ich doch etwas aufgeregt ;.-)
Außerdem habe ich das ganze elektronische Equipment (Kamera, Camcorder, Laptop, Handy etc) auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit geprüft und bereits teilweise verpackt. Trotz der nur 3 Stunden Schlaf bin ich aber gar nicht müde. Vermutlich bin ich doch etwas aufgeregt ;.-)
Montag, Januar 08, 2007
Koffer gepackt und Fahrrad verstaut
Gestern habe ich dann endlich meine Reisetasche gepackt. Leider ist noch zuviel Krams drin. Das Ding wiegt einfach zu viel. Muß ich mich nochmal ransetzen und überlegen, was denn nun endbehrlich ist. Außerdem habe ich mein Rad in einen riesigen Karton verpackt. Pedale, Sattel und Vorderrad muße ich abmachen damit es in den Karton paßte. Wenn alles gutgeht, wird heute ein Kurier von Hermes das Rad abholen.
Ach ja, ich habe am rechten Rand einen neuen Link zu den Bildern eingefügt, die ich während der Reise auf flickr.com hochladen werde. Ab und zu mal reinschauen.
Ach ja, ich habe am rechten Rand einen neuen Link zu den Bildern eingefügt, die ich während der Reise auf flickr.com hochladen werde. Ab und zu mal reinschauen.
Abonnieren
Kommentare (Atom)