Und wieder ist ein Tag rum. Heute Morgen habe ich mal etwas länger geschlafen (ja wirklich, bis fast 7:00 Uhr). Dann das übliche mit Frühstück, Dusche usw. Gegen 8:30 Uhr dann den Laptop ins Internetcafe geschleppt um Mail zu lesen und Bilder hochzuladen. Wow, im Gegensatz zu Wellington ging das Hochladen hier sauschnell. Etwas 3 Bilder pro Minute. Ich lese nebenbei E-Mail. Nach 1h bin ich damit fertig. Von den 166 Bildern fehlen noch 66. Ich lasse den Laptop stehen und gehe zwischendurch einkaufen. Bin dann kaum zurück vom Einkaufen, da ist auch schon alles hochgeladen. Ca. 166 Bilder in 1 3/4 Stunden. Zurück zum Campground und alles in die Schränke. Dann geht es los auf die 17 Km lange Strecke. Gleich zu Beginn ist ein Forest Walkway (1H Return) ausgeschildert. Ich laufe die Strecke ab, die wirklich wunderschön ist. Auch wieder dichte Regenwald ähnliche Flora mit vielen Erklärungen zu den einzelnen Pflanzen und Bäumen. Leider verstehe ich die englischen Erklärungen aber nicht immer. Die nächsten 3 Km verläuft die Strecke mit nur geringer Steigung und ich kann fast 15 Km/h im Schnitt halten. Mir schwant böses und richtig, hinter der nächsten Kurve dieses unheilvolle Zeichen mit dem PKW, der einen steilen Abhang hochfährt. Auf den nächsten 2 Km wird die Strecke erheblich steiler und ich komme nicht umhin, einige Teile zu schieben. Nach 5 Km geht es wieder gemäßigter weiter und ich komme bis etwa 10 Km recht fix voran. Da muss doch noch was kommen, wie sonst soll ich bis 17,5 Km auf 1620 m von 600 steigen. Und natürlich war es dann auch wieder soweit. Ab 10 Km nahm die Steigung wieder erheblich zu und ich bewegte mich nur noch im Schneckentempo vorwärts und musste auch des öfteren schieben. Ich denke für die nächsten 5 Km habe ich mehr als 1h benötigt. Bei 15 Km ist eine kurze flache Zwischenetappe möglich und ich mache erstmal länger Pause. Erstens hat man von hier einen super Blick auf den Mt. Ruapehu (knapp 3000 m) und zweitens auch in das umliegende Tiefland. Den Mt. Ruapehu habe ich zwar auch schon des öfteren unterwegs gesehen, aber dann meistens von Wolken umhüllt. Nach einiger ausgiebigen Ernährungspause schaffe ich dann auch noch die letzten Kilometer ins Turoa Ski Field. Leider wartet hier oben aber kein Walhalla Team mit einem super Lunch auf mich :-) Da wir Sommer haben, ist hier auch absolut nichts los. Obwohl prinzipiell auf einigen der Gipfel des Mt. Ruapehu genug Schnee liegt. Nun gut, jetzt folgt die Abfahrt. Nach 5 Km halte ich an den Mangawhero Falls, die leider der Jahreszeit entsprechend kaum Wasser führen. Der Wasserfall ist eher eine harmlose Dusche. Trotzdem muss ich hier einfach ein paar Fotos schießen, weil genau hier ein Szene aus Lord of the Rings gedreht wurde. Und zwar die Szene, wo Golumn mit seinen Händen einen Fisch fängt und in gleich roh verspeist. Ich muss einige Zeit warten, bis die Sonne mal hinter den Wolken hervorlugt, damit die Bilder auch wirklich gut werden. Dann geht es weitere 3 Km den Berg runter zu den Waitonga Falls. Der Weg hin und zurück dauert etwa 1h, es geht erst bergauf, dann wieder ein ganzes Stück bergab. Mein Fitness Level lässt zu wünschen übrig. Der Wasserfall leidet wieder unter Wassermangel. Zwar in einer wunderschönen Umgebung eingebettet, aber nicht gerade spektakulär. Jetzt ist nur noch Abfahrt angesagt. Ich erreiche bis zu 45 Km/h, schneller traue ich mich nicht, weil die Straße doch sehr kurvig ist. Gegen 17:15 Uhr bin ich zurück. Zu Essen gibt es aufgewärmtes von Montag mit frisch gekochtem Rosenkohl. Gleichzeitig koche ich für die nächsten beiden Tage vor (Gehacktes mit Zwiebeln angebraten, dazu Tomaten und eine Bolognese Mischung, das ganze vermischt mit Nudeln).
Morgen soll es dann weiter gehen zum Lake Taupo.
Montag, Februar 19, 2007
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