Eigentlich hatte ich ja einen guten Tag. Habe gegen 7:00 Uhr aus dem Hotel ausgecheckt und mein Gepaeck (dummerweise) in den Van gepackt. Bin dann mit dem Bus nach Downtown Auckland. Im Skytower bin ich auf ca. 220 m hoch, in einem Fahrstuhl der teilweise den Blick nach aussen gewaehrt waehrend der Fahrt. Einfach toller Ausblick. Danach war ich im Hafen, weil ich Haefen immer sehr interessant finde. Leider habe ich die passenden Abfahrten der Ausflugsschiffe verpasst. Die naechsten Termine waren alle zu spaet. Dann habe ich erstmal lecker Fisch im Hafen gegessen. Hmmm! Zurueck mit dem Bus zum Hotel und dann der Schock. Auto am Seitenfenster aufgebrochen und Reisetasche und Backpack und Rad weg. Gluecklicherweise aber nicht die Flugtickets, der Reisepass und die Kreditkarten. Kamera und Telefon sind auch noch da. Aber Klamotten, Laptop und Ipod sind weg :----)))). Auch die Geschenke fuer Beate und die Kinder sind weg. Und alle Ladeadapter. Arrrrrgggh. Da fallen die paar Klamotten nicht so ins Gewicht.
Schaden bestimmt so 4000 Euro und eine Gepaeckversicherung habe ich nicht abgeschlossen. Bin dann also noch zur Polizei und habe eine Diebstahlanzeige aufgegeben. Dann schnell den Wagen zurueck zur Rental Company (die Zeit wurde knapp) und jetzt bin ich am Flughafen.
Habe dann erstmal Beate angerufen, damit sie noch ein paar Klamotten zum Anziehen in Ihren Koffer packt. Jetzt harre ich der Dinge und hoffe, dass meine Stimmung allmaehlich wieder steigt.
Da der Laptop weg ist, muss ist sicherheitshalber auch wichtigen Passwoerter aendern.
Also wenn ich Beate in SFO sehe, wird meine Stimmung sicherlich wieder steigen.
Samstag, Februar 24, 2007
Freitag, Februar 23, 2007
Von Coromandel nach Auckland
Heute bin ich dann von Coromandel nach Auckland gefahren. In Thames war ich gegen 10 Uhr (für 50 Km wieder mehr als 1h) und habe dann dort nach einigem Suchen einen Fahrradshop gefunden, der wirklich einen super Service geboten hat. Gegen ein geringes Entgelt haben die Jungs mir dort mein Rad perfekt verpackt. Das Paket ist sogar ein ganzes Stückchen kleiner als mein selbst gepacktes. Da die Leute aber auch anderweitig beschäftigt waren, hat das ganzes dann bis 13:00 Uhr gedauert. Ich habe mir der Zeit die Stadt angeschaut. In der Shopping Mail habe ich lecker zu Mittag Sushi gegessen. Hmmm! Bin dann endlich mal wieder in richtig heftigen Verkehr gekommen. Ca. 50 Km vor Auckland war der SH1 dann endlich wie eine richtige Autobahn ausgebaut mit 2 Fahrtspuren und kreuzungsfrei ohne Ampeln. Irgendwie habe ich dann auch das Motel gefunden, dass ich bereits einen Tag vorher reserviert habe. Endlich gegen 15:30 war ich dann im Zimmer und habe erstmal den kompletten Van ausgeräumt. Die nicht mehr benötigten Lebensmittel sind im Müll gelandet. Dann musste ich die bisher im Camper verstreuten Sachen erstmal alle ausgebreitet und in die Reisetasche einsortiert. Sieht eigentlich gut aus und ich werde wohl alles wieder reinkriegen (trotz einiger zusätzlicher Teile). Mittlerweile haben wir 18:30 Uhr und ich lade nebenbei nochmals Fotos hoch. Da mein Flug Morgen erst um 20:00 Uhr geht und ich den Wagen erst um 16:30 abgeben muss, werde ich ziemlich früh in die Stadt fahren und sehen, was ich noch alles von Auckland zu sehen bekommen. Zumindest der Skytower ist aufjedenfall im Programm.
Coromandel
Jetzt also der vorletzte Tag. Bin heute in Coromandel geblieben. Vormittags um 10:15 Uhr bin ich mit der Driving Creek Railway gefahren. Das war wirklich sehr nett. Da hat sich ein Privatmensch richtig viel Arbeit gemacht und eine Schmalspurbahn in das Gebirge gebaut. Mit vielen kleinen Brücken, einigen Tunneln und insgesamt 5 Fahrtrichtungswechseln. Die Fahrt war absolut urig und führte durch dichten Dschungel sicherlich 200-300 Meter in die Höhe. Am Ziel hatte man eine wunderbare Aussicht auf Coromandel und die vielen kleinen Inseln. Obwohl die Strecke nur knapp 3 Km lang ist, waren wir ca. 1h unterwegs. Danach kurz zurück ins Campground und Nahrung zubereitet. Gegen 12:30 Uhr bin ich dann nach Papa Ora gefahren (natürlich mit dem Rad). Das liegt etwa 7 Km weiter nördlich. Allerdings gab es auf dem Weg dorthin einiges an größeren Bodenwellen zu überwinden (wie Lutz immer so schön auf die täglichen Begleitzettel geschrieben hat). Und so geriet ich doch ganz schön ins Schwitzen. Naja, nach soviel Faulenzerei tat das aber mal wieder gut. Dort angekommen habe ich mir ein Kajak gemietet und bin raus auf die See. Nach 45 Minuten Paddeln (da werden die Arme ganz schön schwer) habe ich dann einen wunderschönen Strand entdeckt und mich dort erstmal für einige Zeit niedergelassen. Hatte etwas zu Lesen mitgenommen und habe abwechselnd gebadet und gesonnt. Nach 3h hatte ich dann aber genug und bin zurück. Und die Bodenwellen waren auf dem Rückweg immer noch da :-) Nun ja auch das war dann geschafft und gegen 18 Uhr war ich wieder im Camp. Glücklicherweise hatte ich gestern genug für 3 Tage gekocht so dass heute nur noch die Mikrowelle arbeiten musste.
Morgen geht es dann langsam über Thames nach Auckland, wo ich mir nochmals ein Zimmer in einem Motel reserviert habe. Dann will ich erstmal mein Reisegepäck in einen passenden Zustand für den Flug nach SFO bringen. Und mit etwas Glück finde ich in Thames (immerhin eine Stadt mit 10.000 Einwohnern) auch einen Fahrradladen, der vielleicht einen alten Verpackungskarton für mich übrig hat.
Morgen geht es dann langsam über Thames nach Auckland, wo ich mir nochmals ein Zimmer in einem Motel reserviert habe. Dann will ich erstmal mein Reisegepäck in einen passenden Zustand für den Flug nach SFO bringen. Und mit etwas Glück finde ich in Thames (immerhin eine Stadt mit 10.000 Einwohnern) auch einen Fahrradladen, der vielleicht einen alten Verpackungskarton für mich übrig hat.
Von Waihi Beach nach Coromandel
Am Mittwoch bin ich gegen 8:00 Uhr vom Campground los und erstmal nur ein paar Meter zum nördlichen Strandende gefahren. Von dort habe ich erstmal eine schöne Wanderung an den Klippen entlang zur Orokawa Bay gemacht. Ein super Badespot. War dann gegen 9:30 zurück und bin nochmals ganz kurz in Waihi selbst gewesen. Dort ist am östlichen Standrand immer noch eine Goldmine in Betrieb. Der Betrieb wurde zwar zwischenzeitlich mal eingestellt, aber in den 70er Jahren wieder aufgenommen. Wirklich interessant, wie nah die Mine an der Stadt liegt. Dann bin ich aber los den SH 25 entlang nach Cook´s Beach (nennt sich so, weil hier wohl Captain Cook bei seiner Neuseeland Entdeckung zuerst an Land gegangen sein soll. Ein toller Strand erwartet mich und ich bade glaube erstmalig im Pazifik. Ein bisschen liege ich noch am Strand und lese. Gegen 13:30 Uhr fahre ich weiter nach Hahai Beach. Von der führt ein Weg an der Felsenküste entlang zum Cathedral Cove. Das ist ein Teil der Felsenküste, der sich vor lange Zeit durch Erosion von der Küste getrennt hat und nun als riesiger Felsklotz im Wasser liegt. Toll. Und wieder ein wunderbarer Strand. Noch schöner aber das Stückchen Strand an der Stingray Bay, denn hier lungern nicht so viele Touristen rum :-) Gegen 15:30 Uhr bin ich wieder am Ausgangspunkt und entschließe mich, nicht mehr zum Hot Water Beach zufahren (hier soll man bei Ebbe durch reinen Graben von Löchern in den Sand auf heiße Quellen stoßen). Der Weg von nur noch 60 Km bis nach Coromandel ist straßentechnisch eine Herausforderung. Es geht fast ausschließlich in Serpentinen aufwärts und wieder abwärts und nur kurz sind die Ebenen Abschnitte der Straße. Zeitweise ist die Strecke so steil, dass ich zur Bewältigung in den 2.ten Gang schalten muss. Also radtechnisch wäre die Strecke eine echte Herausforderung. Bin dann endlich gegen 17:15 Uhr in Coromandel und suche mir einen netten Campground. Als erstes ist jetzt kochen und dann Nahrungsaufnahme angesagt. Als Nachtisch gibt es Arnauds TimTams. Eine süchtig machende Schokoladenspezialität. Ich esse die halbe Packung auf. Dann noch etwas Zeitung lesen und mit Beate telefonieren und schwupps ist es schon Zeit, den Sonnenuntergang am Pazifik zu beobachten. Jetzt haben wir 21 Uhr und es ist schon fast dunkel.
Von Rotorua nach Waihi Beach
Wer hätte das gedacht, dass jetzt die Zeit in Neuseeland schon fast zu Ende geht. Habe heute Morgen in Rotorua erstmal von 9 - 10:30 Uhr im Internet Café verbracht und den neuesten Tratsch und frische Bilder hochgeladen. Danach bin ich dann ab nach Matamata. Die Fahrt hat ca. 1h gedauert und gegen 11:30 war ich also da. Jetzt werdet ihr euch fragen, was zum Teufel gibt es denn in Matamata zu sehen. Nun gut, von hier aus kann man einen Ausflug zu dem Filmset aus Herr der Ringe machen, der als Kulisse für das Dorf der Hobbits gedient hat. Viele Details kann man immer noch erkennen, auch wenn längst nicht mehr alle Hobbit Höhlen erhalten sind und auch z.B. die Mühle und die Brücke natürlich nicht mehr existieren. Aber anhand der angebrachten Bildtafeln konnte man doch sehr gut sehen, wie die Szene zu Zeiten des Drehs ausgesehen haben muss. Die Hobbit Höhlen waren übrigens allesamt nur Fassade, die Innenaufnahmen wurden alle in Wellington gemacht. Hey, ich habe doch glatt aus Bilbos Haus geschaut. In Matamata habe ich dann auch die hoffentlich letzten Einkäufe erledigt. Die ganze Gegend ist übrigens sehr durch Landwirtschaft geprägt (Schafe, Milchkühe, Pferdezucht) und vom Landschaftsbild ist das ganze leider nicht sonderlich aufregend. Bin dann gegen 16:30 in Waihi Beach. Ich schreibe erstmal ein paar Herr der Ringe Postkarten und dann gibt es was zu Essen. Um 19:30 gehe ich an den Strand und spaziere eine Weile im Pazifik rum. Habe ein Badetuch mit und lese noch ein bisschen in einem spanenden Roman. Dann telefoniere ich erstmal mit Beate, Nina. Jetzt ist es fast 21 Uhr und ich werde noch ein wenig weiterlesen.
Morgen soll es dann weitergehen nach Coromandel mit Abstechern zu den Chathedral Coves und zum Hot Water Beach.
Morgen soll es dann weitergehen nach Coromandel mit Abstechern zu den Chathedral Coves und zum Hot Water Beach.
Montag, Februar 19, 2007
Hinweise auf das kommende Kalifornien Blog
Ich möchte nur drauf hinweisen, dass das Blog ab San Francisco unter einer anderen Adresse fortgesetzt wird. Bitte dann auf http://lasvegas2007.blogspot.com/ nachschauen.
Ach ja, Jannik, Larissa: Ich habe gestern in Rotorua wirklich zwei schöne Sachen für euch gekauft. Bin mir eigentlich sicher, dass sie euch gefallen werden.
Ach ja, Jannik, Larissa: Ich habe gestern in Rotorua wirklich zwei schöne Sachen für euch gekauft. Bin mir eigentlich sicher, dass sie euch gefallen werden.
Rotorua
Mittlerweile haben wir Montag und ich bin immer noch in Rotorua. Wollte ja unbedingt auch einen Geysir sehen und bin früh morgens ins "Te Whakarewarewa" gefahren. Hey, und ich habe meinen Geysir bekommen. Besser gesagt eine ganze Gruppe von Geysiren, die auf die schönen Namen "Prince of Wales" bzw. Pohuto hören. Natürlich muss man etwas geduldig sein, aber es lohnt sich dann auch. Die Fontänen waren bestimmt 3-4 Meter hoch. Der Rest ist allerdings nicht vergleichbar mit den gestern von mir besuchten thermalen Gebieten. Im wesentlichen die bekannten Mudpools (blubbernder Schlamm) und ein paar heiße Quellen. Übrigens sind alle thermalen Gebiete hochgradig kommerzialisiert. Minimum $5 als Eintritt, das Maximum war $28 (wirklich). Zum Mittag bin ich kurz zurück ins Campground und habe ein paar Sandwiches gegessen. Danach bin ich dann zum "Polynesian Spa" gefahren. War zwar ganz nett, aber in keiner weise zu vergleichen mit den wunderschön angelegten Pools in Hanmer Springs. Die Pools waren einfach nur lieblos angelegte Becken. Keine wirklich schöne Umgebung. Nachmittags bin ich dann noch durch die Stadt gelaufen und war doch überrascht, dass es immer wieder unbebaute Grundstücke zwischen den Häusern gibt. Aus gutem Grund, denn aus diesen Grundstücken tritt an vs. Stellen heißer Dampf auf. Im Kauri Park mitten in der Stadt findet man ganz viele dieser Stellen. Gegen Abend ging es dann zu der Maori Show und ich war enttäuscht und fasziniert zugleich. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Shows in diesem Maße kommerzialisiert sind. Ich hatte eigentlich nur vielleicht 20-30 Teilnehmer erwartet doch es waren bestimmt 300. Das sieht doch nach einer Massenabfertigung aus. Trotzdem war die Performance wirklich toll. Allein das Aussehen der "Krieger" ist beeindruckend. Durch die Tattos im Gesicht und auf den Oberschenkeln (inklusive dem Po) wirken die Männer schon ziemlich furchterregend und durch den Gesang und die Mimik wirkt der kriegerische Tanz wirklich angsteinflößend. Die Tattos im Gesicht haben übrigens durchaus eine Bedeutung und erzählen etwas über die Abstammung und Familie des Kriegers während die Tattos an den Oberschenkeln etwas über die Verbundenheit mit der Natur aussagen. Die ganze Prozedur der Erstellung dauernd 56 Stunden. Als Kleidung trugen die Männer übrigens nur Baströcke, die vorne die Blöße bedeckten :-) Danach gab es dann Essen. Auch für die Massen an Menschen wurde das Essen in einer Erdhöhle gekocht. Durch ein Feuer werden anscheinend zuerst Steine erhitzt, dann die rohen Zutaten daraufgestellt und das ganze abgedeckt und bis zu 3 Stunden gekocht. Ob das nun das typische Maori Essen war, glaube ich eher nicht Huhn, Lamm, Kartoffeln und Süßkartoffeln dazu Salat und Dessert). Im Anschluss ging es dann noch zu einer "Nature Show" und das beste waren wirklich die Kiwis, die ich erstmal nicht nur hinter Glas gesehen habe.
Mein Fazit zu Rotorua: Extrem kommerzialisiert. Die thermalen Gebiete auf dem Weg von Taupo nach Rotorua sollte man sich anschauen, die Stadt selbst kann man durchaus auslassen.
Mein Fazit zu Rotorua: Extrem kommerzialisiert. Die thermalen Gebiete auf dem Weg von Taupo nach Rotorua sollte man sich anschauen, die Stadt selbst kann man durchaus auslassen.
Von Lake Taupo nach Rotorua
Fototechnisch hat der Tag heute (Sonntag) fast 80 neue Bilder gebracht. Von Lake Taupo nach Rotorua habe ich drei verschiedene thermal aktive Gebiete besucht. Das erste (Craters of the moon) gleich kurz hinter Taupo. Auf einem Rundkurs sah man verschiedenste Arten thermaler Aktivität. Überall steigt Wasserdampf in den Himmel auf. An manchen Stellen tritt warmes, teilweise heißes Wasser an die Oberfläche und auch brodelnder Schlamm kommt nicht zu kurz. Nur ein paar Minuten weiter auf dem SH5 geht es rechts ab zu den Aratiatia Rapids. Nur wenn der Staudamm der Stromerzeugungsanlage geöffnet wird, ist von den Rapids des Waikato Rivers (der aus Lake Taupo entstammt) auch wirklich noch was zu sehen. Glücklicherweise macht man das aber den Touristen zuliebe alle paar Stunden und so öffnen sich um 10 Uhr die Tore und das Ergebnis ist wirklich beeindruckend. Danach fahre ich ca. 15 Km weiter auf dem SH5 Richtung Rotorua und dann links ab zur Orakei Karako thermal Area. Auch hier wunderbare Bilder von brodelndem Schlamm, sprudelndes, in allen Farben schillerndes Wasser und vieles mehr. Eigentlich sagen hier die Bilder alles. Wieder zurück auf dem SH5 besuche ich ca. 30 Km vor Rotorua noch das Wai-O-Tapu thermal Wonderland. Von alles bisher besuchten Gebieten habe ich hier die größte Vielfalt an thermalen Aktivitäten gesehen. Besonders beeindruckend der "Devils Pool" mit seinem giftgrün gefärbten Wasser und der große dampfende See mit dem blaugrünen Wasser. Dann habe ich aber erstmal genug und auch der Geysir kurz vor den Toren Rotoruas lockt heute nicht mehr. Gegen 16:30 Uhr bin ich auf dem Campground und richte mich erstmal ein. Z.b. ist heute ganz dringend das große Waschen angesagt. Bin so gut wie durch mit allen Klamotten.
Für Morgen steht die Suche nach einigen Souvenirs an, dann der Besuch beim Geysir, ein Zeit lang relaxen im "Polynesian Spa". Und Abends ein Besuch in einem Maori Dorf inclusive traditionellem Abendessen (Hanghi).
Für Morgen steht die Suche nach einigen Souvenirs an, dann der Besuch beim Geysir, ein Zeit lang relaxen im "Polynesian Spa". Und Abends ein Besuch in einem Maori Dorf inclusive traditionellem Abendessen (Hanghi).
Lake Taupo
Wow, was für ein relaxter Tag heute. Bin gegen 9:00 los und erstmal mit dem Rad in die Stadt. Kurz noch eine letzte Karte in den Briefkasten geworfen und dann in einem Café lecker Muffins mit heißer Schokolade genossen. Danach nochmals kurz im Visitor Center Ausschau nach Informationen über Bike Strecken gesucht. Gegen 10:30 dann ab auf Schiff und raus auf den Lake Taupo. Ich liebe Schiffsfahrten. Man konnte entspannt auf dem Deck liegen und die Sonne genießen. Der Lake Taupo ist übrigens der größte See Neuseelands mit einem Umfang von ca. 160 Km. Entstanden aus einer vulkanischen Explosion. Immer noch gibt es in den tiefen des Sees Stellen wo heißes Wasser emportreibt. Aufs Segeln mussten ich leider verzichten, da der Wind absolut nicht wehen wollte. Wir sind dann letztendlich bei den Rock Carvings angekommen. Diese erst in der Neuzeit entstandenen Maori Kunstwerke sind wirklich sehr eindrucksvoll. Die Bilder sagen alles. Das Baden im Lake Taupo folgte anschließend. Damit habe ich meines Wissen bisher jeden See in Neuseeland zumindest kurz angetestet. Auf der Rückfahrt hat der Skipper dann doch die Segel gesetzt, aber ohne Motorkraft wären wir sicherlich nie im Hafen angekommen. Zurück an Land habe ich mich in den Spa Thermal Park verzogen und erstmal die Sonne genossen und etwas Tageszeitung gelesen. Gegen 15:30 bin ich dann vom Park aus über eine absolut geniale Mountain Bike Strecke zu den Huka Falls gefahren. Es ging wirklich über Stock und Stein und die Strecke war für meine Verhältnisse schon ganz schön anspruchsvoll. Am Ziel bot sich wirklich ein eindrucksvoller Anblick. Der Wairakei River (den einzige Abfluss des Lake Taupo und zugleich längster Fluss Neuseelands) muss sich hier durch eine Verengung kämpfen und stürzt anschließend über eine Kante einige Meter in die Tiefe. Zwar nicht so tief wie die bisherigen Wasserfälle, aber aufgrund der Wassermassen trotzdem beeindruckend. Gegen 17:00 Uhr dann zurück in die Stadt. Dort laufen mittlerweile die Teilnehmer des Around the Lake Relay ein (ein Staffelrennen um den See mit Gruppen von ca. 18 Teilnehmern wobei jeder Teilnehmer je nach Ausdauer 4 - 40 Km läuft). Im März steigt dann das Radrennen um den See (160 Km). Man habe ich jetzt Hunger. Zurück im Camp mache ich die übergebliebenen Steaks und Würstchen von gestern warm, dass reicht nicht und ich mache noch ein Sandwich.
Morgen auf dem Weg nach Rotorua stehen dann die vs. thermalen Attraktionen der Gegend auf dem Programm (Geysire, heißer Schlamm, etc.).
Morgen auf dem Weg nach Rotorua stehen dann die vs. thermalen Attraktionen der Gegend auf dem Programm (Geysire, heißer Schlamm, etc.).
Von Ohakune nach Lake Taupo
Heute habe ich mich auf dem Weg zum Lake Taupo gemacht. So gemächlich habe ich lange keinen Morgen mehr angehen lassen. Habe mir im Supermarkt in Ohakune noch zwei leckere Schoko Muffins gekauft, bevor ich gegen 9:30 los Richtung Taupo gefahren bin. Das Wetter war am Morgen schlecht, mehr oder weniger starker Regen. Eigentlich wollte ich noch nach Whakapapa Village (am Fuße des Mt. Ruapehu hochfahren) und mich von dort mit einem Chairlift auf 2000m hochtragen lassen. Aber der Berg lag völlig in Wolken und das schien mir nicht sinnvoll. Den ersten halt habe ich am Lake Rotoaira gemacht. Der See liegt am Nordende des Tongariro National Park. Die dort vorhandene "Opotaka Historic Maori Place" erschließt sich mir mangels Dokumentation vor Ort leider nicht. Der Platz ist wirklich wunderschön am See gelegen und bestimmt auch ideal für eine Camping Übernachtung geeignet. Der nächste Halt ist am Südende des Lake Taupo in dem Städtchen Turangi. Jeden Fischersmann wird es wohl hier hinziehen, sollen doch im Lake Taupo die dicksten Forellen zu fangen sein. Ganz Turangi scheint auf diese Art Tourist eingestellt zu sein. Ich nehme im Visitor Center Informationen über Taupo mit. Weiter geht's auf dem SH1 Richtung Taupo. Die Straße steigt erstmal stetig bergan und links ist dann plötzlich ein Lookout. Dort hat man einen wunderbaren Blick auf das Südende des Lake Taupo und die umliegende Landschaft. Der Platz gefällt mir so gut, dass ich dort Mittag mache und mich ein bisschen in das frisch gemähte Gras lege und relaxe. Danach fahre ich weiter an der Ostseite des Sees entlang Richtung Taupo und halte noch an einigen schönen Stellen. Bereits so gegen 14:30 komme ich an und beziehe ein schön gelegenes Campground. Ich hatte mich bereits entschieden, dass ich am nächsten Tag eine Rundfahrt über den See in einem Segelschiff machen möchte. Habe die Fahrt dann noch schnell im Visitor Center gebucht (startet Samstag 10:30). Dann habe ich mir die Stadt mal im Schnelldurchgang angeschaut. Durchaus attraktiv, vielleicht kaufe ich ja doch noch was (kleidungsmäßig). So gegen 17:00 war ich zurück im Campground und habe darüber nachgedacht, wie ich die weitere Zeit nach Rotorua verbringen soll, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen. Danach trieb mich der Hunger in die Küche und diesmal speziell an das BBQ. Habe mir Würstchen und Steaks mit Tomatensalat zubereitet. Lecker !!!!
Nach dem Segeltörn morgen früh wollte ich dann den Rest des Tages Teile des Sees mit dem Bike umrunden. Ein paar schnuckelige Stellen zum Baden sollten sicherlich dabeisein. Am Sonntag wollte ich dann auf dem Weg noch Rotorua die nördlich von Taupo gelegenen Attraktionen erkunden (diverse thermale Quellen etc.).
Nach dem Segeltörn morgen früh wollte ich dann den Rest des Tages Teile des Sees mit dem Bike umrunden. Ein paar schnuckelige Stellen zum Baden sollten sicherlich dabeisein. Am Sonntag wollte ich dann auf dem Weg noch Rotorua die nördlich von Taupo gelegenen Attraktionen erkunden (diverse thermale Quellen etc.).
Ohakune Mountain Road
Und wieder ist ein Tag rum. Heute Morgen habe ich mal etwas länger geschlafen (ja wirklich, bis fast 7:00 Uhr). Dann das übliche mit Frühstück, Dusche usw. Gegen 8:30 Uhr dann den Laptop ins Internetcafe geschleppt um Mail zu lesen und Bilder hochzuladen. Wow, im Gegensatz zu Wellington ging das Hochladen hier sauschnell. Etwas 3 Bilder pro Minute. Ich lese nebenbei E-Mail. Nach 1h bin ich damit fertig. Von den 166 Bildern fehlen noch 66. Ich lasse den Laptop stehen und gehe zwischendurch einkaufen. Bin dann kaum zurück vom Einkaufen, da ist auch schon alles hochgeladen. Ca. 166 Bilder in 1 3/4 Stunden. Zurück zum Campground und alles in die Schränke. Dann geht es los auf die 17 Km lange Strecke. Gleich zu Beginn ist ein Forest Walkway (1H Return) ausgeschildert. Ich laufe die Strecke ab, die wirklich wunderschön ist. Auch wieder dichte Regenwald ähnliche Flora mit vielen Erklärungen zu den einzelnen Pflanzen und Bäumen. Leider verstehe ich die englischen Erklärungen aber nicht immer. Die nächsten 3 Km verläuft die Strecke mit nur geringer Steigung und ich kann fast 15 Km/h im Schnitt halten. Mir schwant böses und richtig, hinter der nächsten Kurve dieses unheilvolle Zeichen mit dem PKW, der einen steilen Abhang hochfährt. Auf den nächsten 2 Km wird die Strecke erheblich steiler und ich komme nicht umhin, einige Teile zu schieben. Nach 5 Km geht es wieder gemäßigter weiter und ich komme bis etwa 10 Km recht fix voran. Da muss doch noch was kommen, wie sonst soll ich bis 17,5 Km auf 1620 m von 600 steigen. Und natürlich war es dann auch wieder soweit. Ab 10 Km nahm die Steigung wieder erheblich zu und ich bewegte mich nur noch im Schneckentempo vorwärts und musste auch des öfteren schieben. Ich denke für die nächsten 5 Km habe ich mehr als 1h benötigt. Bei 15 Km ist eine kurze flache Zwischenetappe möglich und ich mache erstmal länger Pause. Erstens hat man von hier einen super Blick auf den Mt. Ruapehu (knapp 3000 m) und zweitens auch in das umliegende Tiefland. Den Mt. Ruapehu habe ich zwar auch schon des öfteren unterwegs gesehen, aber dann meistens von Wolken umhüllt. Nach einiger ausgiebigen Ernährungspause schaffe ich dann auch noch die letzten Kilometer ins Turoa Ski Field. Leider wartet hier oben aber kein Walhalla Team mit einem super Lunch auf mich :-) Da wir Sommer haben, ist hier auch absolut nichts los. Obwohl prinzipiell auf einigen der Gipfel des Mt. Ruapehu genug Schnee liegt. Nun gut, jetzt folgt die Abfahrt. Nach 5 Km halte ich an den Mangawhero Falls, die leider der Jahreszeit entsprechend kaum Wasser führen. Der Wasserfall ist eher eine harmlose Dusche. Trotzdem muss ich hier einfach ein paar Fotos schießen, weil genau hier ein Szene aus Lord of the Rings gedreht wurde. Und zwar die Szene, wo Golumn mit seinen Händen einen Fisch fängt und in gleich roh verspeist. Ich muss einige Zeit warten, bis die Sonne mal hinter den Wolken hervorlugt, damit die Bilder auch wirklich gut werden. Dann geht es weitere 3 Km den Berg runter zu den Waitonga Falls. Der Weg hin und zurück dauert etwa 1h, es geht erst bergauf, dann wieder ein ganzes Stück bergab. Mein Fitness Level lässt zu wünschen übrig. Der Wasserfall leidet wieder unter Wassermangel. Zwar in einer wunderschönen Umgebung eingebettet, aber nicht gerade spektakulär. Jetzt ist nur noch Abfahrt angesagt. Ich erreiche bis zu 45 Km/h, schneller traue ich mich nicht, weil die Straße doch sehr kurvig ist. Gegen 17:15 Uhr bin ich zurück. Zu Essen gibt es aufgewärmtes von Montag mit frisch gekochtem Rosenkohl. Gleichzeitig koche ich für die nächsten beiden Tage vor (Gehacktes mit Zwiebeln angebraten, dazu Tomaten und eine Bolognese Mischung, das ganze vermischt mit Nudeln).
Morgen soll es dann weiter gehen zum Lake Taupo.
Morgen soll es dann weiter gehen zum Lake Taupo.
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