Freitag, Februar 02, 2007

Video vom Paraglide

So, hier jetzt auch das Video von meinem Paraglide:

Lord of the Rings Edoras Tour

Heute bin ich auf den Spuren der Drehorte von Lord of the Rings gewesen. Nach einer ca. 3 stündigen Fahrt mit einem Monster von Toyota Landcruiser sind wir in der Gegend von Mt. Potts angekommen (ca. 600m über NN), welcher das Vorbild für Edoras abgab (der Hauptstadt der Leute von Rohan). Kennt man den Film, wird man die Gegend und die umliegende Landschaft sofort wiederkennen, auch wenn natürlich von dem damaligen Set nichts mehr zu sehen ist. Symbolisch habe ich auf den Treppen gestanden, die von der goldenen Halle hinunterführten und habe das Schwert des Aragon geschwungen. Es war unglaublich beeindruckend für mich an diesem Ort zu stehen. Die sich zu allen Seiten ausbreitende Landschaft ist einfach großartig. Ein sehr breites Tal umgegeben von hohen Bergen. Beschreiben ist schwer. Bilder dazu gibt es demnächst.

Paragliding in Christchurch

Ein letztes Mal frühstücken wir gemeinsam bei "Brigitte". Danach müssen schon einige Leute packen, weil sie bereits am Abend abfliegen. Ich kaufe zusammen mit Claudia ein und hole die Zutaten für eine Paella und einen leckeren Schoko Pudding. Außerdem kaufe ich auch für mich selber ein, denn ab sofort ist Selbstverpflegung angesagt. Den frühen Nachmittag verbringe ich mit den Vorbereitungen für die Paella. Um 16 Uhr werden ich und Heike abgeholt zum Tandem Paragliding. Der Spot wo wir starten liegt an der Summit Road, die ich am ersten Tag in Christchurch bereits mit dem Rad gefahren bin. Nachdem ich in die Ausrüstung geschlüpft bin, gestaltet sich der Start erstaunlich einfach. Hey, ich glaube viel anders kann man sich als Vogel auch nicht fühlen. Ich gleite über die Berge dahin mit einem wunderbaren Blick auf Christchurch, den Pazifik und die Hafen in Lyttelton. Der recht starke Wind lässt uns erstmal kräftig an Höhe gewinnen. Nach ca. 20 Minuten ging es dann an den Abstieg. Dazu drehte der Pilot enge Pirouetten abwärts. Ein geiles Gefühl. Einfach mal die Bilder anschauen, die ich bereits hochgeladen habe. Das Video folgt später. Die Landung auf einem Sportfeld ist easy, vielleicht lerne ich das ja noch in Deutschland. Es macht jedenfalls unheimlich Spaß. Gegen 19 Uhr sind wir zurück und es geht ans Kochen. Die Paella wird sehr gut und findet bei allen Anklang. Auch der Pudding (Beate´s Hausrezept) wird von allen genossen. Habe die Portionen allerdings etwas groß bemessen. Nicht alle kamen damit klar aber ich erkläre mit großzügig bereit die Reste zu verzehren. Am Rest des Abends schauen wir uns dann noch den Rafting Video vom Dienstag an. Klasse, kann aber die Live Aktion auch nicht ersetzen.

Von Hokitika nach Christchurch mit dem TransAlpine

Für die meisten endet nun die Reise. Mit dem Zug geht es heute von Greymouth nach Christchurch. Da wir aber nicht alle in den Begleitwagen passen, bringt uns ein Shuttle von Hokitika nach Greymouth, während Lutz den Begleitwagen mit den Rädern über die Arthur´s Pass nach Christchurch fährt. Mit Personen an Bord wäre das auch gar nicht möglich, der Pass ist sehr steil und der Wagen würde irgendwo auf halber Strecke liegenbleiben. Über Greymouth selbst ist nicht viel zu sagen. Das Stadtzentrum erstreckt sich vom Bahnhof aus vielleicht über 1Km auf 2 Straßenzüge mit den üblichen Geschäften. Der Zug fährt gegen 13:45 ab und wir machen uns alle auf den Weg die "Stadt" zu erkunden. Der Zug fährt dann auch pünktlich ab. Die Fahrt ist aber nicht ansatzweise so spektakulär wie erwartet. Das mag aber auch an der Jahreszeit liegen, weil keiner der Berge schneebedeckt ist. Nach einer ca. 9Km langen Tunnelfahrt erreichen wir den höchsten Punkt der Strecke (Arthur´s Pass). Ab jetzt geht es wieder abwärts Richtung Christchurch, wobei aber noch einige nette Viadukte gekreuzt werden. Der Aussichtswagen ist ziemlich voll, wirklich viele Fotos mache ich nicht. Wir kommen dann sogar fast 20 Minuten früher in Christchurch an, wo uns Lutz abholt und an den Ausgangspunkt unserer Reise, das Diplomat Motel, zurückbringt. Ab Abend gehen wir das letzte mal zusammen schick Essen.

Mittwoch, Januar 31, 2007

Heli Rafting

An unserem freien Tag in Hokitika war dann für die Mutigen ein Heli Rafting angesagt. Das Beiwort Heli in diesem Zusammenhang bedeutet, dass der Startpunkt des Rafts so unzugänglich ist, dass nur ein Einfliegen mit dem Hubschrauber möglich ist. Geplant war der Aufbruch für 10 Uhr. Da sich aber die Ankunft des Helis (= Hubschraubers) im Zielgebiet verzögerte, hatten wir bis 11 Uhr Zeit und ich habe zusammen mit Franz und Manfred die Chance genutzt und wir haben in Hokitika nette Präsente aus Jade erstanden. Gegen 11 Uhr traf dann der Abholdienst an unserer Unterkunft ein. Unser Fahrer Ken hatte eine Reibeisenstimme, die vermutlich nicht angeboren war sondern eine Folge extremen Zigarettenkonsums. Allein die Fahrt zum Startpunkt des Helikopters dauerte fast 1 1/2 Stunden, da der Weg teilweise über Schotterpisten übelster Qualität führte. Die Geschwindigkeit betrug auf diesen Pisten kaum mehr als 10 Km/h. Endlich angekommen, ging es an Einkleiden. D.h. alles aus bis auf Badehose, dann zuerst ein wärmendes Unterhemd in aktuellen Modefarben (quer farbig Bund gestreift) über den Oberkörper gestreift und darüber dann einen handelsüblichen Taucheranzug und Gummischuhe. Schwimmweste und Helm habe die Ausrüstung vervollständigt. Da sich die Ankunft des Helis weiter verzögerte, haben wir dann erstmal unsere Mittagspause eingelegt. Endlich kam dann der Heli nachdem schon die Befürchtung eines Absturzes bestand. Ein kleiner 2 Mann Heli und das nicht ohne Grund. In mehreren Schüben hat er dann die 16 Teilnehmer, die 4 Guides und die Ausrichtung zum Ziel gebracht. Das Zielgebiet hätte auch gar keinen Platz für etwas größeres Geboten. Die Landezone war eine kleiner Spot mit Kies im Wasser von vielleicht 2x2 Metern. Nachdem wir also endlich alle da waren, konnte es nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung losgehen. Den Raft selbst zu beschreiben ist kaum möglich, dass wird das Video besser können, was von einem der Guides gemacht wurde. Kurz gesagt: Es hat enorm Spaß gemacht und wir sind durch einmalige Landschaft gefahren. Einmal bin ich über Bord, wurde aber recht schnell wieder in Boot gezogen. Auf der Rückfahrt habe ich mich dann doch noch verletzt, weil ich im Wagen auf einem kleinen Notsitz ohne Gurte und ohne Sitzreihe vor mir saß. Als Ken dann an einer Kreuzung etwas heftiger Bremsen musste, bin ich nach vorne gerutscht und auf die Knie gefallen und habe mir dabei eine ganz nette Prellung zugezogen, die mich zumindest für 1 bis 2 Tage jetzt dazu verdonnert nicht mit dem Rad zu fahren.

Montag, Januar 29, 2007

Von Hari Hari nach Hokitika

Der heutige Radeltag fing bereits nach dem Frühstück mit Regen an und als Konsequenz konnten sich nur Ute, Lou, Franz und ich zum radeln entscheiden. Bis zum ersten Stop nach ca. 24 Km im Bushman´s Café haben wir auch alle durchgehalten. Es hat ununterbrochen mehr oder weniger stark geregnet. Danach hat dann die restlichen 55 Km nur noch Franz durchgehalten, ich habe mich wie Ute und Lou danach mit dem Wagen bis zum Mittagsplatz durchgeschlagen. Da es dort keinen überdachten Platz gab und es immer noch wie aus Eimern schüttete, haben wir es uns in einem kleinen Café gemütlich gemacht. Bis auf Franz sind dann alle weiter mit dem Auto nach Hokitika. Dort waren wir dann bereits gegen 14:00 und haben unsere wirklich schönen Unterkünfte bezogen. Am Abend können wir uns dann gleich gegenüber der Unterkunft eine Glühwürmchen Höhle anschauen und Morgen steht ein Rafting auf dem Programm. Hey, und es regnet mittlerweile auch seit mehr als 2 Stunden nicht mehr.

Neue Bilder lade ich wieder am Mittwoch aus Christchurch hoch. Dort ist der WLAN Zugang im Motel kostenlos.

Von Fox Glacier nach Hari Hari

Nachdem wir gestern einen wunderschönen Tag am Fox Glacier verbracht haben, sind die Wetteraussichten für den heutigen Tag eher mäßig bis schlecht. Am frühen Morgen sah es zuerst noch recht freundlich aus, so dass Franz, Ute, Hermann und ich mit dem Rad los sind, während der Rest sich dazu entschlossen hatte, sich mit dem Wagen "shuttlen" zu lassen. Bis zum ersten Stop im Ort "Franz Josef Glacier" waren einige kräftige Bodenwellen zu besiegen. Insgesamt bestimmt ca. 450 Höhenmeter. In "Franz Josef" angekommen, war erstmal eine Pause angesagt, da es einen netten Schauer gab. Bin dann aber recht schnell weiter, habe mich aber nach ca. 10 Km vom "Shuttle" auflesen lassen, da mich der starke Gegenwind teilweise zum Stillstand abgebremst hat. Ute, Franz und Hermann haben diese Schwäche nicht gezeigt. Nun ging es für mich erstmal gemütlich mit dem Wagen weiter nach Wakaroha zum Mittagsplatz. Nach einem guten Lunch habe ich mich dann wieder so richtig wohl gefühlt, dass ich mich erneut aufs Rad geschwungen habe. Regnen tat es bisher auch nicht. Toll war diese Entscheidung im Nachhinein nicht. Denn kurz nach dem Start fing es immer heftiger an zu regnen und ich musste die Regenbekleidung dann doch anziehen. Und der Mt. Herkules mit seinen ca. 200 Höhenmetern Anstieg stand auch noch bevor. Als ich dann zusammen mit Ute in Hari Hari ankam, war ich doch ziemlich feucht. Irgendwie findet der Regen anscheinend immer eine Öffnung. Abends gab es dann ein leckeres Buffet und super Dessert. Danach haben wir noch gemütlich in der Bar gesessen und Billard gespielt.

Gletscherwanderung auf dem Fox Glacier

Heute habe ich dann eine Gletscherwanderung gemacht (meine erste überhaupt). Das besondere an den Gletschern Neuseelands ist, dass sie auf bis auf eine sehr geringe Meereshöhe heranreichen, der Fox Glacier z.B. bis auf 300 m Meereshöhe und der Strand nur ca. 20 Km entfernt ist. Außerdem wachsen die Gletscher Neuseelands zur Zeit, während ja sonst allgemein ein Rückzug zu beobachten ist. Es ging erstmal eine Zeitlang am Rand des Gletschers entlang um in eine geeignete Position zum Betreten zu kommen. Vorher mussten dann noch Steigeisen unter die Schuhe geschnallt werden und dann konnten wir den Gletscher betreten. Unser Führer musste ziemliche Schwerstarbeit leisten um mit seiner Hacke Stufen in das Eis zu schlagen. Insgesamt fand ich jetzt das ganze aber nicht allzu gefährlich. Ok, die Gletscherspalten sehen wirklich harmlos aus. Das unter dem in der Mitte liegendem gepresstem Schnee aber ein weiterer Hohlraum ist, hätte ich nicht gedacht, wenn unser Führer den Schnee nicht mal mit seiner Hacke zu Brei geschlagen hätte. Wir haben uns dann ca. 4 Stunden aufwärts bewegt bis wir den Rand des Gletscherabbruchs erreicht haben. Ab dort ist ein weiterkommen kaum mehr möglich, die Struktur des Gletschers ändert sich stark. Es sind kaum mehr Flächen vorhanden, die einen Halt ermöglichen. Eine Reihe von teilweise sehr schönen Fotos konnte ich natürlich auch machen. Wieder zurück so gegen 17:00 Uhr habe ich mich dann noch etwas in den Sonne gelegt und gelesen, danach habe ich einige weitere Postkarten geschrieben.

Morgen steht dann eine weitere recht schwierige Etappe an. Insgesamt ca. 90 Km wobei gleich auf den ersten 15 Km drei Anstiege mit insgesamt ca. 500 Höhenmetern zu bewältigen sind. Mit etwas Pech fällt die Etappe aus, weil schwere Regenfälle und Gewitter vorausgesagt sind. Jetzt während ich das Schreibe sieht es noch ganz gut aus. Der Wind hat zwar gehörig aufgefrischt, zwischen den Wolken sind aber immer noch vielen Lücken zu sehen.

Von Haast nach Fox Glacier

Pfff, bin ich fertig. Hätte nicht gedacht, dass ich die 125 Km schaffe. Bis zum Mittagspunkt bei 60 Km war ich noch leidlich gut drauf, obwohl wir bereits 3 kräftige Anstiege mit gesamt 350 Höhenmetern zu bewältigen hatten. Danach habe ich mich nur noch durch Meditation, den Gedanken an Beate und durch regelmäßige Stops alle paar Kilometer vorwärtsbewegt. Am schlimmsten waren gar nicht die Beine sondern der Po. Der fühlte sich am Ende an, als wären Panzer darübergefahren. Regelmäßige Fotostops am Wegesrand haben den Leidensweg weiter verkürzt. Nach ca. 7:30 reiner Fahrzeit war ich dann am Ziel. Das ich dann beim Wäsche waschen ein Taschentuch vergessen habe und es zum üblichen Malheur kam, ist wohl meiner Erschöpfung zu zuschreiben. Morgen steht jedenfalls mit wieder ein radfreier Tag an. Ich werde den Tag nutzen und eine Tagestour auf den Fox Glacier machen.

Von Makarora nach Haast

Über Nacht hat sich der Himmel bezogen, geregnet hat es aber nicht. Wenn es so bleibt, ein schöner Tag für die kommenden 80 Km. Dabei müssen wir diesmal den letzten Pass auf dem Weg zur Westküste überwinden (Haast Pass, ist allerdings die bisher geringste Herausforderung, die Passhöhe liegt in 564 Meter, wir haben ca. 200 Höhenmeter zu überwinden. Die ersten 17 Km sind nur leicht ansteigend, danach geht es 2 Km so richtig bergauf dann hat man den Pass bezwungen). Auf dem Weg dorthin kann man einige schöne Wasserfälle beobachten, das ist aber auf dem ganzen Weg zum Ziel so. Wasserfälle soweit das Auge reicht. Auch die Landschaft ändert sich total. Wir geraten auf die Westseite der Southern Alps, wo es bei überwiegender Westwindlage sehr viel mehr regnet. Immer mehr ändert sich die Erscheinung der Natur in Richtung eines gemäßigten Regenwaldes. Unser Mittagsziel erreichen wir nach ca. 34 Km. Lange hält es hier keiner aus, da der Platz fest in der Hand von Sandflies ist. Diese kleinen Dinger stechen einen ähnlich wie Mücken, ohne allerdings wirklich langanhaltend juckende Pusteln zu verursachen. Der Effekt ist meistens über Nacht verschwunden. Nach dem Mittagsplatz sind noch ca. 50 Km zu schaffen. Das Wetter macht der Westküste alle Ehre und es regnet teilweise recht kräftig. Ich lege mehrfach Regenkleidung an und auch wieder ab. Am Ende wurde es dann aber wieder sonniger. Insgesamt waren die 80 Km aufgrund der ausbleibenden Sonne und nur gemäßigter Temperaturen sehr angenehm zu schaffen.

Morgen steht dann unsere längste Etappe mit ca. 120 Km an.

Von Wanaka nach Makarora

Man, was bin ich geschafft. Die 66 Km heute hatten es in sich. Was in der Beschreibung so harmlos als "hügelig" beschrieben war, hat sich dann doch auf 650 Höhenmeter addiert. Also fast genausoviel wie gestern. Nur war es eben gestern konzentrierter auf den ersten 17 Kilometern. Dazu kam dann ab der Hälfte der Strecke ein ziemlich heftiger Gegenwind, den die Experten aus dem Norden (Manfred) auf teilweise 5-6 Windstärken eingeschätzt haben. Am Ziel war ich jedenfalls völlig platt. Mehr als 10 Km hätte ich wohl nicht mehr geschafft. Dafür wurden wir aber unterwegs mit vielen Stellen für schöne Fotos belohnt. Beizeiten gibt es dann wieder Nachschub an Fotos. Und als Belohnung für die Anstrengung fahren wir dann gleich noch mit einem Jetboot eine Runde auf dem Fluss hier. Das sollte recht spaßig werden.

Wow, war das geil. Kaum in Worte zu fassen. Und auch nicht zu fotografieren. Dazu war das Tempo mit 70 km/h über den Wilkinson River in den Mt. Aspirin Nationalpark einfach zu schnell. Der Pilot ist hat wirklich alles gegeben, damit wir unseren Spaß hatten. Ein paar Dreher des Bootes auf der Stelle aus vollem Tempo gab´s als Zugabe. Dazu dann noch ein Bad im lt. Auskunft des Piloten 8° kalten Wilkinson River.

Hey, und heute Morgen ist es bewölkt. Das dürfte meinen Armen zu gute kommen, die trotz Sonnenschutz Faktor 50 doch arg von der Sonne angegriffen sind.

Von Arrowtown nach Wanaka

Ein wunderbarer Tag. In der Nacht hat es zwar kräftig geregnet, aber zum Morgen hat es dann aufgeklart und der ganze Tag war sonnig. Die ersten 14 Km waren der schwierigste Teil der Strecke. Es waren ca. 700 Höhenmeter zu überwinden und die hatten es teilweise echt in sich. An einigen Stellen musste ich schieben, aber dann endlich auf der Passhöhe in ca. 1076 m angekommen, hatte man einen fantastischen Blick auf die umgebende Landschaft. Die Abfahrt war dann purer Spaß. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich 55 km/h drauf, musste dann aber wegen nicht gut einsehbarer Serpentinen doch etwas drosseln. Die 10 km bis nach Cardrona waren in glaube ich gerade einmal 20 Minuten zurückgelegt. Obwohl wir bereits auf der Passhöhe unser Lunch zu uns genommen hatten, lud dieses urige Hotel einfach dazu ein nochmals kurz einzukehren und ein kleines Getränk zu sich zu nehmen. Jetzt waren nur noch 25 Km zu fahren bis zum Ziel am Lake Wanaka. Wir haben wieder einmal eine Klasse Unterkunft. Da wir bereits gegen 15 Uhr am See waren, konnten wir noch eine Menge tun oder auch nicht. Ich habe mich am See gesonnt und gebadet (obwohl die Temperatur wohl kaum 16° betrug, aber immerhin mehr als in den anderen Seen). Danach noch eine kleine Tour durch das Örtchen und gegen 19 Uhr stand dann mal wieder das Essen an. War heute besonders klasse. Rein vegetarisch, als Vorspeise Möhrensalat, danach Blattspinat mit Fetakäse umrollt von einer dünnen Teigrolle. Danach vs. Eissorten mit heißen Himbeeren. Hmmmm, ich glaube trotz des radelns lege ich hier an Gewicht zu.