Montag, Januar 22, 2007

Doubtful Sound

Wow, das Wochenende war absolut geil. Am Sonntag Morgen sind wir von Arrowtown mit dem Wagen los nach Lake Manapurie (ca. 3 Stunden Fahrt). Dann ging es über den See zur Kraftwerksstation auf der Westseite des Sees und dann mit einem Bus über den Wilmot Pass nach Deep Cove. Hier beginnt der Doubtful Sound (den hat übrigens Captain Cook so benannt, weil er wegen des starken Windes Bedenken hatte, dass er den Sound gar nicht mehr verlassen kann). Es ging dann zusammen mit etwa 60 anderen Leuten an Bord der Fjordland Explorer, wo wir unsere 4ér Kabinen bezogen haben. Das Schiff fuhr dann raus in den Sound bis zur offenen See (Tasman Sea) wo wir eine Robbenkolonie beobachten konnten. Nebenbei bemerkt hat es die ganze Zeit geregnet, was aber für die Gegend auch nicht ungewöhnlich ist (bei 6-8 m Jahresniederschlag). Dann ging es wieder zurück in den Sound bis etwa zum Malaspine Reach wo wir geankert haben. Wir konnten dann Kajak fahren und das war trotz des schlechten Wetters sehr reizvoll. Der Wald hier gehört zur Gattung des gemäßigten Regenwaldes, die Temperaturen liegen nicht sehr hoch. Es war irgendwie toll, unter Baumwipfel herzufahren, welche über das Wasser hinausreichten und aus denen die Feuchtigkeit nur so tropfte. Nachdem wir eh nass waren, durfte natürlich ein Bad in dem ca. 14° kühlen Wasser nicht fehlen. Sehr erfrischend. Nun ja, dann war es mal wieder Zeit für das Essen und die guten Stewards an Bord haben da wirklich super gezaubert. Vor allem die Desserts waren einsame Spitze. Das führte dann dazu, dass ich am nächsten Morgen nur Müsli und Obst zum Frühstück gegessen habe. Und weil es so schön war, haben wir am Morgen auch nochmals gebadet. Bereits gegen 7:00 Uhr ging es auf den Rückweg mit einer Fahrt durch den Hall Arm des Sound. Da mittlerweile auch ab und zu mal die Sonne durch die Regenwolken blickte, konnte ich ein paar hoffentlich schöne Fotos von den vielen Wasserfällen machen. Letztendlich waren wir gegen 10 Uhr wieder am Anleger und dann folgte wieder das Gemisch aus Bus, Schiff und Auto zurück nach Queenstown. Leider hat es dann mit dem Paragliden nicht mehr geklappt, da es einfach zu windig war. Und auch ein Segeltörn mit der neuseeländischen America´s Cup Yacht war wegen des Windes nicht möglich. Aber vielleicht ergibt sich ja noch eine andere Möglichkeit. Morgen geht es dann über die Crowns Range nach Wanaka und die Strecke ist kurz (56 Km) aber mit einem heftigen Höhenprofil versehen.

Ach ja, in meinem Telefon liegt jetzt eine Karte von Vodafone NZ und wer mich anrufen mag soll dies unter der Numer 00642102475817 tun. Am besten zu deutscher Zeit zwischen 8-10 Uhr (dann haben wir hier 20-22 Uhr).

Ach ja, neue Bilder gibt es auch

In Queenstown

Man war das heute ein entspannender Tag. Kein Radfahren :-) Und zum Frühstück diesmal halbwegs vernünftige Brötchen und wirklich leckere Croissants. Sind dann ab in die Stadt (Queenstown) gegen 10:15. Habe mich dann erstmal etwas sportlich betätigt und bin den Hausberg hochgeklettert (ca. 450 m). Von der Spitze hätte man z.B. mit einem Gleitschirm im Tandem springen können, mir fehlte aber heute irgendwie der Mut. Evtl. kann ich das aber am Montag Abend noch nachholen. Den Weg runter konnte man dann in einer Gondel zurücklegen. Zurück in der Stadt war dann das übliche Shopping und Sightseeing angesagt. Da unterscheidet sich Queenstown nicht von anderen touristischen Städten wie z.B. Surfers Paradise in Australien. Gegen 15:00 Uhr war ich dann im Birdlife & Kiwi Park. Hier konnte man Kiwis in originaler Umgebung sehen. Da Kiwis nachtaktive Tiere sind, waren sie in einem Raum mit Schwarzlicht untergebracht. Wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewohnt hatten, konnte man die Kiwis gut beobachten. Fotos waren aber leider nicht möglich. Außerdem konnte man noch eine Menge andere Vögel aus der Vogelwelt Neuseelands sehen und eine Maori Darbietung war auch dabei. So, jetzt werde ich einen kleinen Rucksack für unsere Schifffahrt morgen packen und dann gibt es erneut Essen.