Mittwoch, Januar 31, 2007
Heli Rafting
An unserem freien Tag in Hokitika war dann für die Mutigen ein Heli Rafting angesagt. Das Beiwort Heli in diesem Zusammenhang bedeutet, dass der Startpunkt des Rafts so unzugänglich ist, dass nur ein Einfliegen mit dem Hubschrauber möglich ist. Geplant war der Aufbruch für 10 Uhr. Da sich aber die Ankunft des Helis (= Hubschraubers) im Zielgebiet verzögerte, hatten wir bis 11 Uhr Zeit und ich habe zusammen mit Franz und Manfred die Chance genutzt und wir haben in Hokitika nette Präsente aus Jade erstanden. Gegen 11 Uhr traf dann der Abholdienst an unserer Unterkunft ein. Unser Fahrer Ken hatte eine Reibeisenstimme, die vermutlich nicht angeboren war sondern eine Folge extremen Zigarettenkonsums. Allein die Fahrt zum Startpunkt des Helikopters dauerte fast 1 1/2 Stunden, da der Weg teilweise über Schotterpisten übelster Qualität führte. Die Geschwindigkeit betrug auf diesen Pisten kaum mehr als 10 Km/h. Endlich angekommen, ging es an Einkleiden. D.h. alles aus bis auf Badehose, dann zuerst ein wärmendes Unterhemd in aktuellen Modefarben (quer farbig Bund gestreift) über den Oberkörper gestreift und darüber dann einen handelsüblichen Taucheranzug und Gummischuhe. Schwimmweste und Helm habe die Ausrüstung vervollständigt. Da sich die Ankunft des Helis weiter verzögerte, haben wir dann erstmal unsere Mittagspause eingelegt. Endlich kam dann der Heli nachdem schon die Befürchtung eines Absturzes bestand. Ein kleiner 2 Mann Heli und das nicht ohne Grund. In mehreren Schüben hat er dann die 16 Teilnehmer, die 4 Guides und die Ausrichtung zum Ziel gebracht. Das Zielgebiet hätte auch gar keinen Platz für etwas größeres Geboten. Die Landezone war eine kleiner Spot mit Kies im Wasser von vielleicht 2x2 Metern. Nachdem wir also endlich alle da waren, konnte es nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung losgehen. Den Raft selbst zu beschreiben ist kaum möglich, dass wird das Video besser können, was von einem der Guides gemacht wurde. Kurz gesagt: Es hat enorm Spaß gemacht und wir sind durch einmalige Landschaft gefahren. Einmal bin ich über Bord, wurde aber recht schnell wieder in Boot gezogen. Auf der Rückfahrt habe ich mich dann doch noch verletzt, weil ich im Wagen auf einem kleinen Notsitz ohne Gurte und ohne Sitzreihe vor mir saß. Als Ken dann an einer Kreuzung etwas heftiger Bremsen musste, bin ich nach vorne gerutscht und auf die Knie gefallen und habe mir dabei eine ganz nette Prellung zugezogen, die mich zumindest für 1 bis 2 Tage jetzt dazu verdonnert nicht mit dem Rad zu fahren.
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